"Wiener sind ...": Was Googles Autocomplete über Österreicher verrät

Ansichtssache13. März 2016, 17:13
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Googles Autovervollständigung basieren auf den Suchanfragen anderer Nutzer und Website-Inhalten und spiegelt oft Klischees wieder. Teilweise stößt man aber auch auf Überraschendes. "BuzzFeed" hat die Suchmaschine mit deutschen Städten gefüttert. Der WebStandard hat sich angesehen, was Google so über die Österreicher "denkt".

screenshot: red

Bei der Suche nach Wienern wird man mit ureigensten Klischees konfrontiert. Unfreundlich und arrogant sollen die Bewohner der österreichischen Hauptstadt sein. Da ist der (Wiener) Autorin die nächste Assoziation mit den gleichnamigen Würstchen schon lieber.

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Vorarlberger werden bei Google gleich in die benachbarte Schweiz verfrachtet. Bemerkenswert ist das Interesse an Politik und Wirtschaft – derartige Fragen kommen bei keinem anderen Bundesland vor.

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Auch Tiroler sind nach Googles Autovervollständigung keine Österreicher, in erster Linie sollen sie aber lustig sein. Immerhin eine positive Meldung.

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Zu Steirern gibt es nur einen Vorschlag. Dieser besagt dafür, dass es sich angeblich um die beliebtesten Österreicher handelt. Ob dieser Behauptung wissenschaftliche Erhebungen zugrunde liegen, ist anzuzweifeln.

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Bei den Salzburgern deckt Google einen interessanten Zusammenhang auf: die Nächte in dem Bundesland sind lang und die Bewohner ein munteres Volk. Das passt ja gut.

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Bei der Suche nach "Oberösterreicher sind ..." kommt gar kein Vorschlag – die Alternative "Oberösterreich ist ..." fördert immerhin unwiderlegbare Fakten zutage. Oberösterreich ist ein Bundesland. Stimmt.

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Auch bei der Suche nach "Niederösterreicher sind ..." spuckt Google nichts aus. Aber offenbar wollen viele Nutzer wissen, wie das Bundesland entstanden ist. Suchen bildet halt auch.

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Image-Aufbesserung gibt es für Kärnten: nicht alle Bewohner des Bundeslandes sind "Vollpfosten". Dieser Beobachtung ist nichts hinzuzufügen.

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Die interessante Autovervollständigung bietet Google aber bei den Burgenländern. Sie sind demnach keine Sexmuffel. Welche Ergebnisse bei dieser Suche kommen, darf jeder selbst herausfinden. (br, 13.3.2016)

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