Boeing baut neue US-Präsidentenmaschine

30. Jänner 2016, 15:48
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Der US-Luftfahrtkonzern war der einzigige Bewerber einer Spezialanfertigung der Air Force One

Chicago/Washington – Der Flugzeugbauer Boeing entwickelt die neue US-Präsidentenmaschine Air Force One. Das US-Verteidigungsministerium hat den Airbus-Konkurrenten nun offiziell mit dem Bau beauftragt. Die neuen Jumbojets vom Typ 747-8 sollen die alternden 747-Jets ablösen, die seit den frühen 1990er-Jahren den Präsidenten um die Welt fliegen.

Die Air Force verfügt über zwei Maschinen, die speziell auf die Bedürfnisse des Chefs im Weißen Haus zugeschnitten sind. Wie das Pentagon am Freitag mitteilte, erhielt Boeing einen Anfangsvertrag im Umfang von 25,8 Millionen Dollar (23,8 Millionen Euro). Damit soll das Unternehmen zunächst einen Plan ausarbeiten, der zeigt, wie die Maschinen im geplanten Kostenrahmen allen Anforderungen entsprechen können.

Wie teuer die beiden neuen Flugzeuge werden, hat das Ministerium bisher nicht bekanntgegeben. Nach Angaben des "Wall Street Journal" war in früheren Etatschätzungen von mehr als 1,6 Milliarden Dollar die Rede. Die neuen Maschinen würden unter anderem mit modernsten Kommunikationstechnologien und Anti-Raketen-Vorrichtungen ausgerüstet. Boeing war der Zeitung zufolge der einzige Bewerber. Es ist bereits seit vergangenem Jahr bekannt, dass die bisherige Air Force One ausgemustert werden soll. (APA, dpa, 30.1.2016)

  • Boeing wird die Nachfolger der aktuellen Air-Force-One-Generation bauen.
    foto: reuters/thomas mukoya/files

    Boeing wird die Nachfolger der aktuellen Air-Force-One-Generation bauen.

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