Tirol: Deutscher von Lawine mitgerissen – Steiermark: 35-Jähriger nach Sturz in Lebensgefahr

30. Jänner 2016, 10:56
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Kärnten: Zwei Skiunfälle mit Fahrerflucht – Salzburg: Belgischer Snowboarder erlitt in Mühlbach schwere Kopfverletzungen

Axams/Spital am Semmering/Treffen/Mühlbach – Ein Schneebrett hat am Freitagnachmittag im freien Skiraum des Skigebiets Axamer Lizum (Bezirk Innsbruck-Land) einen 25-jährigen Deutschen 200 Meter weit mitgerissen und komplett verschüttet. Der unverletzt gebliebene Wintersportler konnte sich aber selbst aus den Schneemassen befreien und einen Notruf absetzen, teilte die Polizei mit. Er wurde vom Notarzthubschrauber in Sicherheit gebracht.

Der 25-Jährige stieg in Richtung Malgrubenspitze auf, als er gegen 17.00 Uhr auf etwa 2.500 Meter Seehöhe eine rund 40 Grad steile Rinne queren wollte. Er hatte dazu seine Ski abgeschnallt. In der Rinne löste er jedoch die Lawine aus. Zur Unfallzeit herrschte erhebliche Lawinengefahr der Stufe drei auf der fünfteiligen Gefahrenskala.

Steiermark: 35-Jähriger nach Sturz in Lebensgefahr

Ein 35 Jahre alter Skifahrer aus dem niederösterreichischen Bezirk Wiener Neustadt ist am Samstag im steirischen Skigebiet Stuhleck (Bezirk Mürzzuschlag) gegen einen Begrenzungszaun gefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Das teilte die Polizei in einer ersten Meldung mit. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber ins Unfallkrankenhaus Graz geflogen.

Zwei Skiunfälle mit Fahrerflucht im Kärntner Skigebiet Gerlitzen

Zwei Skiunfälle mit Verletzten und Fahrerflucht hat es laut Polizei am Freitag im Skigebiet Gerlitzen (Bezirk Villach-Land) gegeben. Eine Kärntnerin (68) wurde von einem rund 30 Jahre alten Skifahrer mit rot-schwarzem Anorak umgefahren. Sie trug eine Knieverletzung sowie Schürfwunden an Hals und Kopf davon. Eine 42-jährige Villacherin wurde von einer etwa 20 Jahre alten Skifahrerin gerammt.

Sie hatte einen roten Helm auf und ihr Anorak war bunt. Die schwerverletzte Villacherin und die 68-jährige Verletzte wurden von der Pistenrettung versorgt und ins Landeskrankenhaus Villach gebracht.

Salzburg: Belgischer Snowboarder erlitt in Mühlbach schwere Kopfverletzungen

Ein 28-jähriger Snowboarder aus Belgien ist am Freitagabend auf der Familienabfahrt in Mühlbach am Hochkönig gestürzt und hat sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen. Der Urlauber habe als einziger einer zehnköpfigen Gruppe keinen Skihelm getragen, teilte die Polizei am Samstag mit. Wieso der Belgier gestürzt ist, ist unklar.

Die Urlauber hatten eine Skihütte besucht und waren gegen 19.30 Uhr mit Stirnlampen auf der Familienabfahrt talwärts gefahren. Der Verletzte wurde von der Bergrettung Mühlbach und dem Roten Kreuz versorgt und ins Krankenhaus Schwarzach eingeliefert. Die Piste ist ab 18.30 Uhr für Skifahrer und Snowboarder gesperrt. (APA, 30.1.2016)

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