Wie Bewegung und Obst beim Abnehmen helfen – und wie nicht

31. Jänner 2016, 10:00
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Ein Plateau begrenzt die Wirkung von Sport – Ernährung spielt beim Abnehmen eine wichtigere Rolle als gedacht

New York / Boston – Dass Sport und der Verzehr von viel Obst und Gemüse positive Auswirkungen auf das Körpergewicht haben, ist hinreichend bekannt. Zwei neue Studien aus den USA liefern dazu nun einige mehr oder weniger überraschende Präzisierungen.

In Sachen Bewegung würde man vermutlich meinen, dass der Energie- und Kalorienverbrauch umso höher ist, je mehr wir uns bewegen. Doch dem ist nicht so, wie US-Forscher um Herman Pontzer (City University of New York) im Fachblatt "Current Biology" berichten. Wie vergleichende Untersuchungen zeigten, erreicht der Kalorienverbrauch bei höherer Belastung ein Plateau, da sich der Körper offenbar an die hohe Belastung gewöhnt. Wie genau, ist freilich unklar.

Flavonoide als Fettkiller

Das bedeutet aber auch, dass der Ernährung beim Abnehmen eine wichtigere Rolle zukommt als gedacht. Obst und Gemüse gelten als ideale Schlankmacher, obwohl auch in ihrem Fall bislang ungeklärt ist, was genau dafür sorgt. US-Wissenschafter um Monica Bertoia (Harvard School of Public Health) berichten im British Medical Journal, dass es die sogenannten Flavonoide sein dürften, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört.

Einen hohen Flavonoidgehalt weisen etwa Äpfel, Birnen, Beeren oder Paprika auf. (tasch, 30.1.2016)

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