Mike Supancic, Kabarettist

Kolumne29. Jänner 2016, 12:17
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Der Kabarettist interessiert sich nicht für Autos, fährt meist mit der Eisenbahn und bewegt sich in der Stadt vorwiegend zu Fuß

Der Kapfenberger startet heute, Freitag, sein neues Programm "Im Jenseits ist die Hölle los" in der Wiener Kulisse: "Alles beginnt mit einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Geisterbeschwörung im Hinterzimmer des Gasthauses Hansy."

Doch Mike Supancic verbringt nicht nur eine rauschende Nacht in der Anderswelt, auch das Diesseits wird geehrt. "Zum Beispiel mit ,Der göttlichen Kommode’, dem Hauptwerk meiner Tante Aleghieri, oder mit dem ersten Auftritt des kleinen Edwin mit Halbglatze aus Niederösterreich", erzählt der Kabarettist.

Benzinbeteiligung

Autos lassen den "angenehmen Beifahrer" völlig kalt. "Ich interessiere mich auch nicht für Motorsport." Würde Supancic ein Auto gewinnen, "würde ich es sofort verkaufen". Der 48-Jährige besitzt keinen Führerschein und "ich bin noch nie in meinem Leben mit einem Auto gefahren". Gibt es dafür einen Grund? "Nein. Das hat sich so ergeben. Ich gehörte nicht zu denen, die sich gefreut haben, dass sie endlich 18 waren und den Schein machen konnten. Ich habe ja immer Freunde gehabt, mit denen ich mitfahren konnte, Benzinbeteiligung inklusive."

Zu seinen Auftritten kommt das Eisenbahnerkind traditionell "zu 95 Prozent" mit dem Zug, in der Stadt geht der Wahl-Wiener am liebsten zu Fuß oder fährt öffentlich. Das KTM-Rad wird selten gebraucht, "denn ich fahre nicht im Winter, und die Sommer verbringe ich in Griechenland". (Jutta Kroisleitner, 29.1.2016)

  • Autos lassen Mike Supancic völlig kalt. "Ich interessiere mich auch nicht für Motorsport." Würde er ein Auto gewinnen, würde er es sofort verkaufen.
    foto: moritz schell

    Autos lassen Mike Supancic völlig kalt. "Ich interessiere mich auch nicht für Motorsport." Würde er ein Auto gewinnen, würde er es sofort verkaufen.

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