Hinteregger vor Startelf-Debüt für Mönchengladbach

28. Jänner 2016, 16:43
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Stranzl noch nicht bereit für Borussen-Startformation – Onisiwo fehlt noch Freigabe für Mainz

Mainz/Mönchengladbach – Das Debüt von Martin Hinteregger in der deutschen Fußball-Bundesliga dauerte am vergangenen Wochenende als Einwechselspieler nur zehn Minuten. Am Freitag (20.30) könnte der ÖFB-Teamspieler von Beginn an für Borussia Mönchengladbach verteidigen. "Er ist mittlerweile eine Option für die Startelf", erklärte Trainer Andre Schubert vor dem Auswärtsspiel in Mainz.

Hinteregger war zu Jahresbeginn von RB Salzburg nach Gladbach gewechselt und hat sich mittlerweile gut in Form gebracht. "Martin hatte ein wenig Rückstand aufzuholen, als er zu uns gekommen ist. Er hat selbst gemerkt, dass ihm noch etwas Spritzigkeit fehlt, aber mit jeder Trainingseinheit ist er näher an die Mannschaft herangerückt", sagte Schubert am Donnerstag.

Hinteregger soll helfen, die zuletzt löchrige Abwehr mit 18 Gegentreffern in fünf Pflichtspielen wieder sattelfest zu machen. Der 23-Jährige könnte den linken Part in der Innenverteidigung übernehmen, nachdem der 19-jährige Nico Elvedi gegen Dortmund (1:3) nicht überzeugt hatte.

Martin Stranzl am Weg zurück

Eine österreichisches Innenverteidiger-Paar wird es jedoch nicht geben. Martin Stranzl ist aber nach seiner langen Verletzungspause auf gutem Weg zurück. "Er arbeitet extrem professionell und hart, und rückt mit jeder Woche näher an die Mannschaft ran. Momentan reicht die Substanz bei ihm für den Kader, sodass wir ihn jederzeit einwechseln können. Ich bin zuversichtlich, dass er in absehbarer Zeit wieder eine Option für die Startelf sein kann", erklärte der Gladbach-Coach, der verletzungsbedingt auf sieben Spieler verzichten muss.

Auch auf Mainzer Seite wird nur einer von zwei Österreichern einlaufen. Im Duell der beiden laufstärksten Teams der Liga wird Julian Baumgartliner im Mittelfeld Kilometer abspulen, Karim Onisiwo wird nicht dabei sein. Für den aus Mattersburg geholten Flügelspieler fehlt noch die Freigabe, zudem wäre der einmalige ÖFB-Teamspieler nach einem Schlag auf den Zeh ohnehin nicht einsatztauglich. Mainz-Manager Christian Heidel ist laut Club-Homepage aber "weiter zu 99,9 % davon überzeugt", dass die Freigabe trotz Transferstreits bald kommen wird. (APA, 28.1.2016)

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