Leiterplattenhersteller AT&S verdient gut

27. Jänner 2016, 18:41
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Gewinn und Umsatz jeweils um mehr als 19 Prozent höher – Neue Werke in Chongqing vor Zertifizierung

Wien/Leoben – Der Leiterplattenhersteller AT&S hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 gut verdient, auch wenn es am Ende des dritten Quartals zu einer Abschwächung bei mobilen Geräten gekommen ist. Der Umsatz stieg um 19,4 Prozent auf 584,3 Mio. Euro (489,4 Mio.), davon 7,6 Prozentpunkte durch organisches Wachstum und 11,8 Prozentpunkte durch Wechselkursgewinne, teilte das Unternehmen mit.

Der Konzerngewinn legte in den drei Quartalen bis zum 31.12.2015 um 19,6 Prozent auf 60,2 Mio. Euro (50,3 Mio.) zu. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich dadurch von 1,29 auf 1,55 Euro.

Schwacher Euro

Während der schwache Euro den Gewinn erhöhte, fiel dadurch das Eigenkapital um 4,8 Mio. (0,8 Prozent) auf 599,6 Mio. "Die Eigenkapitalquote lag aufgrund dessen und der Begebung eines Schuldscheindarlehens in Höhe von 221,0 Mio. Euro mit 40,6 Prozent um 8,9 Prozentpunkte unter dem Wert zum 31. März 2015", schreibt AT&S in ihrer Ad-hoc-Mitteilung am Mittwochabend. Zugleich stieg die Nettoverschuldung um 61,9 Mio. Euro (+47,4 Prozent) auf 192,4 Mio. AT&S führt das auf die Investition für Werke in Chongqing (China) im Wert von 122 Mio. Euro und die bezahlte Dividende zurück. Die Werke in Chongqing stehen kurz vor der Zertifizierung, das erste soll noch im ersten Quartal 2016 hochgefahren werden, das zweite dann im zweiten Halbjahr 2016.

AT&S bestätigt auch die Umsatzerwartung bei 740 Mio. Euro, die EBITDA-Marge soll im Geschäftsjahr über 19 Prozent liegen. (APA, 27.1.2016)

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