Ai Weiwei schließt Ausstellung aus Protest gegen Asylrecht

27. Jänner 2016, 14:53
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Schau in Kopenhagen hätte eigentlich noch bis Mitte April laufen sollen

Kopenhagen – Aus Protest gegen die Verschärfung des dänischen Asylrechts hat der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei seine Ausstellung in Kopenhagen geschlossen. Dies habe er nach dem Votum des Parlaments in Kopenhagen am Vortag beschlossen, wonach künftig Flüchtlingen Bargeld und Wertsachen abgenommen und die "Vereinigung von Familien verzögert" würden, teilte der Künstler am Mittwoch mit.

Die Ausstellung "Ruptures" (Brüche) in der Faurschou-Stiftung wäre eigentlich bis Mitte April gelaufen. Er unterstütze Ais Entscheidung, in der es "um Freiheit und Menschenrechte" gehe, sagte Stiftungschef Jens Faurschou der AFP. Dies sei alles "sehr traurig". Das dänische Parlament hatte am Dienstag trotz internationaler Kritik eine deutliche Verschärfung der Asylregeln beschlossen. (APA, 27.1.2016)

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