Klasnic-Kommission berichtete Papst über ihre Tätigkeit

27. Jänner 2016, 13:44
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Unabhängige Opferschutzkommission entschied in sechs Jahren rund 1.600 Fälle

Vatikanstadt/Wien – Papst Franziskus hat die von der römisch-katholischen Kirche beauftragte Unabhängige Opferschutzkommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen empfangen. Nach der Generalaudienz berichtete die Kommission mit Waltraud Klasnic an der Spitze bei einem Treffen über ihre Tätigkeit in den sechs Jahren ihres Bestehens, vermeldete "Kathpress" am Mittwoch. Rund 1.600 Fälle wurden entschieden.

Die Kommission, die für die Aufarbeitung von Fällen von sexuellem Missbrauch und Gewalt im kirchlichen Bereich zuständig ist, wurde von Kardinal Christoph Schönborn und dem Bischof von St. Pölten, Klaus Küng, begleitet.

"Die Kommission hat Papst Franziskus für seine klare Haltung in der Missbrauchsthematik gedankt und ihn in der Aufarbeitung bestärkt", sagte Kommissionssprecher Herwig Hösele nach dem Treffen. Zudem sei dem Papst eine Studie überreicht worden, die unter dem Titel "Missbrauch und Gewalt" die kirchlichen Fälle wissenschaftlich aufgearbeitet hat. (APA, 27.1.2016)

  • Die Kommission unter der Leitung von Waltraud Klasnic arbeitet Fälle von sexuellem Missbrauch und Gewalt im kirchlichen Bereich auf.
    foto: apa/roland schlager

    Die Kommission unter der Leitung von Waltraud Klasnic arbeitet Fälle von sexuellem Missbrauch und Gewalt im kirchlichen Bereich auf.

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