Österreich: Zweithöchste Staatsgarantien in EU

27. Jänner 2016, 13:40
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Aber Rückgang von über 35 Prozent auf 26,5 Prozent

Brüssel – Bei den Garantien des Staatssektors liegt Österreich mit 26,5 Prozent des BIP 2014 nur mehr an zweiter Stelle der EU hinter Griechenland (28,0 Prozent) und konnte sich damit gegenüber 2013 mit damals 35,01 Prozent verbessern. Dahinter folgen Finnland (25,8 Prozent), Malta (16,8 Prozent), Deutschland (16,4 Prozent), Zypern (15,9 Prozent), Irland (13,3 Prozent), Spanien (12,8 Prozent) und Slowenien (12,4 Prozent). Am anderen Ende liegt die Slowakei, die überhaupt keine Staatssektor-Garantien aufweist (0,0 Prozent), gefolgt von Tschechien (0,5 Prozent) und Bulgarien (0,6 Prozent).

Die Eurostat-Daten teilen sich in Eventualverbindlichkeiten und notleidende Kredite auf. Die Eventualverbindlichkeiten umfassen Garantien des Staatssektors, Verbindlichkeiten in Bezug auf öffentlich-private Partnerschaften, die nicht in der Bilanz des Staatssektors enthalten sind, sowie Verbindlichkeiten von Einheiten, die nicht im Sektor Staat klassifiziert sind, aber vom Staatssektor kontrolliert werden (öffentliche Kapitalgesellschaften). Eurostat verweist darauf, dass Eventualverbindlichkeiten ihrer Art nach "nur potenziell und keine tatsächlichen Verbindlichkeiten sind". (APA, 27.1.2016)

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