Cortana analysiert Mails der Nutzer für neue Features

26. Jänner 2016, 15:06
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Digitaler Assistent soll dabei helfen, Versprechen einzuhalten – Microsoft: Scannen passiert nur lokal

In den vergangenen Monaten hat Microsoft einen immer stärker werdenden Fokus auf seinen digitalen Assistenten Cortana gesetzt. Immerhin steht man mit diesem in direkter Konkurrenz mit Google Now und Siri – beides etablierte Services auf den jeweiligen Plattformen. Also versucht sich Microsoft nicht nur durch die Windows-10-Integration sondern auch durch einen steten Fluss neuer Funktionen abzusetzen.

Erinnerung

Der neueste Trick: Cortana kann die Nutzer nun daran erinnern, ihre Versprechen einzuhalten. Zu diesem Zweck analysiert der Service die Mails der Nutzer – so diese einmalig zustimmen. Hat man also etwa jemanden versprochen sich nächste Woche wieder zu melden, schickt Cortana zeitgerecht eine Benachrichtigung.

Lokal

Die Analyse der Mails erfolgt dabei laut Microsoft vollständig lokal, hier sieht man wohl den zentralen Unterschied zu den Services von Google. Immerhin hatte man den Konkurrenten noch vor zwei Jahren für das Durchforsten von E-Mails lautstark kritisiert.

windows

Reminder

Dazu passend hat Cortana noch ein weiteres neues Feature spendiert bekommen: Schicken sich die Nutzer selbst ein Mail, schlägt der Assistent vor, stattdessen einen Reminder zu erstellen. Ein praktisch deckungsgleiches Feature hat Google vor einigen Monaten bei seinem Gmail-Client Inbox eingeführt.

Kalender

Außerdem soll Cortana nun bei der Zeitplanung helfen. So weiß der Service anhand des eigenen Nutzungsverhaltens, wann man üblicherweise arbeitet, und warnt, wenn ein Termin außerhalb dieser Zeiten festgelegt ist. Ist dies am Morgen, empfiehlt Cortana zusätzlich den Wecker zeitgerecht zu stellen.

Verfügbarkeit

Die Neuerungen stehen derzeit nur Testern der Desktop-Ausgabe von Windows 10 zur Verfügung, und auch hier nur mit englischsprachigen Systemeinstellungen. Nach und nach sollen die Features aber auch anderssprachigen Nutzern sowie auf weiteren Plattformen wie Android und iOS zur Verfügung stehen. (red, 26.1.2016)

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