13 Tote bei Schiffsunglück in Südostasien

26. Jänner 2016, 10:42
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Boot mit Wanderarbeitern gekentert

Kuala Lumpur – Bei schwerem Seegang ist zwischen Malaysia und Indonesien ein Boot mit Wanderarbeitern gekentert und untergegangen. Die Polizei barg 13 Leichen und fand keine Überlebenden, wie sie am Dienstag berichtete. Sie geht davon aus, dass es sich um illegale Wanderarbeiter aus Indonesien handelte, die über die Meerenge "Straße von Malakka" nach Indonesien zurückkehren wollten.

Dort gibt es immer wieder Unfälle. Schlepper pferchen die oft mittellosen Arbeiter in kaum seetüchtige Boote. Das Innenministerium schätzt, dass 1,5 Millionen Indonesier illegal im wohlhabenderen Malaysia arbeiten. Die Bevölkerungsmehrheit in beiden Ländern ist muslimisch, und beide Länder haben die selbe Sprache. (APA, 26.1.2016)

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