Toyota RAV4: Mehr Herzen am rechten Fleck

25. Jänner 2016, 12:29
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Es wächst zusammen, was zusammengehört: Toyota, mit dem RAV4 einst Pionier bei kompakten SUVs und mit dem Vollhybrid bei alternativen Antrieben, kombiniert beides zum RAV4 Hybrid. Eine erste Ausfahrt

Wien – Pionierarbeit gehört bei Toyota zur Tradition. Vor 19 Jahren eröffneten die Japaner mit dem RAV4 ein neues Segment, jenes der kompakten SUVs. Motto: Weg vom schweren, großen Geländefahrzeug. Das Format eines familientauglichen Mittelklassewagens mit Offroadtauglichkeit samt Allradantrieb wurde zum Erfolgsmodell. Pioniere bleiben nicht stehen, mit Hybridtechnologie verkauft Toyota heute rund eine Million Automobile im Jahr. Der Mirai, mit dem man bei Wasserstoff und Brennstoffzelle in eine schon größere Serie vorstößt, untermauert die Philosophie des weltgrößten Automobilkonzerns, der die Mobilität in 50 Jahren weitgehend elektrisch sieht.

Starker Hybrid

Der RAV4 hat mit seinen Benzin- und Dieselmotorisierungen einen festen Platz im Toyota-Programm, nun erweitert das Hybridmodell diese Palette – drei Antriebsvarianten zugleich, das hat sonst in der Liga keiner. Der Fahrzeugname bedeutet, frei aus dem Englischen übersetzt, ein Allradfahrzeug, das durch sein Aktivitätspotenzial Freude bereitet. Da passt dazu, dass der Hybrid-Neuzugang zugleich der leistungsstärkste aller RAV4 ist. Und auch das dynamische, derzeit Toyota-typische Styling. Und es zeigt sich, dass Sportlichkeit und Allradeinsatz im Gelände trotz Hybridsystems keinen Widerspruch darstellen.

foto: toyota
Der Hybrid-Antrieb im RAV4 ergänzt Diesel und Otto.

Toyota griff bei der Technik auf das bewährte Prius-Hybridsystem zurück. Mehr Systemleistung garantiert die Kombination eines großvolumigen 2,5-Liter-Verbrennungsmotors (155 PS) mit einem Synchronelektromotor auf der Vorderachse (143 PS). Je nach Leistungsanforderung arbeitet der Elektromotor allein oder gemeinsam mit dem Benziner. Im Schiebebetrieb oder beim Bremsen dient der E-Motor als Generator, er speichert kinetische Energie in der Nickel-Metallhydrid-Batterie.

foto: toyota

Bei der Allradversion befindet sich zusätzlich an der Hinterachse ein 70-PS-Elektromotor, er ermöglicht einen elektrischen Antrieb ohne Kardanwelle oder Verteilergetriebe. Diese Leistung wird je nach Traktionsbedarf elektronisch abgerufen.

Im Stadtbetrieb ermöglicht der Hybridantrieb die sparsame Zuschaltung des Verbrennungsmotors. Vier Fahrstufen stehen zur Verfügung, von Sport bis zur emissionsfreien Fortbewegung im EV-Modus.

foto: toyota
Im Innenraum gibt sich der RAV4 ist doch eher zurückhaltend.

Zwei Ausstattungsvarianten werden angeboten, das optionale Safety-Sense-Paket mit empfehlenswerten Assistenzsystemen kommt auf 700 Euro. (Peter Urbanek, 25.1.2016)

Nachlese:

2014: Toyota RAV4: Jeder braucht Veränderung

Mazda CX-5: Auffrischung für SUVler

Link

Toyota

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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