Über dem "Tatort" liegt eine "Totenstille": Top oder Flop?

Ansichtssache24. Jänner 2016, 17:23
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Devid Striesow und Elisabeth Brück ermitteln im Saarbrücker Fall "Totenstille". Wie hat Ihnen die Folge gefallen?

Leichenschmaus im Erdgeschoß, Sex im Hotelzimmer im ersten Stock: Im Visier der Kommissare Devid Striesow und Elisabeth Brück stehen die Gäste einer Beerdigungsgesellschaft, da während des Leichenschmauses eine junge Frau ermordet wird

orf/ard/manuela meyer

"Leider vertraut dieser 'Tatort', der sich einfühlsam und verständig, lässig und sogar ein bisschen sexy gibt, kaum dem Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten, das ein Gehörlosenkrimi bereithalten könnte. Es sei denn, man hält es für einen Beweis von großem Einfühlungsvermögen, wenn sich Kriminalhauptkommissar Jens Stellbrink (Devid Striesow) nachts auf seiner Dachterrasse die Ohren zuhält, um Taubheit zu simulieren", meint Christian Buß auf spiegel.de.

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"Der Film profitiert davon, dass alle tauben Beteiligten von gehörlosen Schauspielern gespielt werden. Auch dass sich der Drehbuchautor Peter Probst eine gehörlose Expertin, nämlich die Bloggerin Julia Probst (der gleiche Nachname ist Zufall), an die Seite geholt hat, hat dem Film gutgetan. Er stellt gehörlose Menschen mit ihrer eigenen Kultur und Sprache realistisch dar", schreibt Christiane Link auf blog.zeit.de.

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"Wir lernen, auch Gehörlose können böse sein, und wenig später: nein, sind sie doch nicht. Bevorzugen sollten wir sie dennoch nicht, denn das kann so manchen Hörenden fuchtig machen. Immerhin, es gibt einen Extrapunkt für jeden Tatort ohne Promi-Gastauftritt", sagt Beate Hausbichler in unserem TV-Tagebuch zum aktuellen "Tatort".

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Wie hat Ihnen diese Folge gefallen? Top oder Flop? (red, 24.1.2016)

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