63 Tote bei Luftangriffen im Osten Syriens

24. Jänner 2016, 09:52
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Aktivisten machen russische Flieger verantwortlich

Beirut – Bei Luftangriffen im Osten Syriens sind nach Oppositionsangaben mindestens 63 Menschen ums Leben gekommen. Nach Informationen der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte vom Sonntag waren neun Kinder unter den Opfern. Die Angriffe hätten sich in Chascham in der Nähe der Stadt Deir al-Sor sowie in zwei anderen Städten ereignet.

Die Beobachter machten russische Flieger für die Luftschläge verantwortlich. Die Provinz rund um die Stadt Deir al-Sor wird überwiegend von der Extremistenmiliz Islamamischer Staat (IS) kontrolliert. Im März hatten IS-Kämpfer auch die restlichen noch von Regierungstruppen gehaltenen Gebiete in Deir al-Sor eingenommen.

In der westlichen Provinz Latakia an der Küste konnten die Streitkräfte von Machthaber Baschar al-Assad unterdessen am Sonntag mit Hilfe russischer Luftangriffe die bis dato von Rebellen kontrollierte Stadt Rabia zurückerobern, wie die Beobachtungsstelle und das Staatsfernsehen berichteten. Russische Offiziere hätten sich direkt an der Operation in der Nähe der türkischen Grenze beteiligt. (APA, 24.1.2016)

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