Kleinschmidt glaubt nicht an Umsetzung der Obergrenze

22. Jänner 2016, 22:38
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Regierungsberater befürchtet Illegalität von Flüchtlingen

Wien – Regierungsberater Kilian Kleinschmidt glaubt nicht, dass die von der Regierung beschlossene Obergrenze von 37.500 Asylwerbern für heuer umgesetzt werden kann. In der "ZiB2" zeigte sich Kleinschmidt am Freitagabend überzeugt, dass mehr Flüchtlinge kommen werden.

Wenn man doch diese Zahl umsetzen sollte, dann befürchtet er, dass Flüchtlinge in die Illegalität gedrängt würden. Damit würde das Problem der Sicherheit noch größer werden als es jetzt sei, meinte der Regierungsberater. Seiner Ansicht nach "muss und kann" Europa und auch Österreich eine größere Zahl an Quartieren für Flüchtlinge schaffen. Dass neuerlich Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken sind, ist für ihn "eine Schande für Europa".

Auch das Funktionieren der geplanten Hot Spots ist für Kleinschmidt eine "Illusion". Personen, die keine Chance auf Asyl haben, würden versuchen, diese Registrierungszentren zu umgehen. (APA, 22.1.2016)

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