Arsenals Helmträger gegen Chelsea im Blickpunkt

22. Jänner 2016, 14:50
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Petr Cech will mit den Gunners Titelambitionen untermauern

London – Ein Erfolg gegen Chelsea hätte Symbolcharakter – nicht nur für Petr Cech. Der tschechische Startorhüter trifft am Sonntag (17.00 Uhr) mit Arsenal auf seinen Ex-Club. Mit einem Heimsieg gegen den strauchelnden Meister würde der Tabellenführer seine Titelambitionen untermauern. Seit 2004 wartet Arsenal in der englischen Fußball-Premier-League vergeblich auf eine Meisterschaft.

Die "Gunners" liegen punktegleich mit dem Überraschungsteam Leicester City und einen Zähler vor Vizemeister Manchester City an der Tabellenspitze. Chelsea dagegen trennen als Tabellen-14. nur vier Punkte von der Abstiegszone. Beide Teams haben zuletzt zweimal Remis gespielt. "Wenn man die Qualität der Spieler betrachtet, und das, was für beide Mannschaften auf dem Spiel steht, wird es ein sehr harter Kampf", meinte Arsenal-Trainer Arsene Wenger.

Der Franzose warnte vor allem vor Chelseas mit allen Wassern gewaschenem Stürmer Diego Costa. Der 27-Jährige hat in seinen jüngsten vier Ligaeinsätzen viermal getroffen. "Wir müssen auf eine Schlacht vorbereitet sein, denn Costa liefert dir immer einen Kampf", sagte Wenger. "Der Rest liegt beim Schiedsrichter. Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren."

Fuchs gegen Arnautovic

Chelsea hat unter Interimscoach Guus Hiddink in sechs Pflichtspielen noch nicht verloren. Auch das erste Saisonduell im September ging mit 2:0 an die "Blues". Cech wartet noch auf einen Sieg gegen seinen Ex-Verein. Der 33-Jährige hatte Chelsea im Sommer nach elf Jahren verlassen. Nun könnte er zum erst zweiten Spieler nach Eric Cantona avancieren, der hintereinander mit zwei verschiedenen Clubs englischer Fußball-Meister wird.

Cech hat großen Anteil am Erfolgslauf von Arsenal. Chelsea-Kapitän John Terry hatte bereits im Sommer angekündigt, dass er dem Londoner Stadtrivalen "12 bis 15 Punkte retten wird". Bei Chelsea wurde ihm der zehn Jahre jüngere Belgier Thibaut Courtois vorgezogen. (APA; 22.1.2016)

  • Chelsea darf sich fürchten. Helmi ist wieder da.
    foto: reuters/recine

    Chelsea darf sich fürchten. Helmi ist wieder da.

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