Rezept: Polsterzipferl aus Topfenblätterteig

Ansichtssache17. Februar 2016, 15:00
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Topfenblätterteig ist einfach herzustellen und lässt sich sowohl pikant als auch süß weiterverarbeiten – zum Beispiel als Polsterzipferl.

Manche Gerichte sind ganz eng mit Personen oder Anlässen verbunden. Diese köstlichen, knusprigen, nicht zu süßen Polsterzipferl gehören in meinem Freundeskreis eindeutig zu einem jährlich stattfindenden Fest. Manche reisen zu dieser Sause mit Jamón Ibérico und Tapas extra aus Spanien an. Mein Beitrag zum Buffet ist traditionell Polsterzipferl. Einmal habe ich in den letzten 25 Jahren eine andere Süßigkeit mitgebracht – die Enttäuschung war so groß, dass das nie mehr vorkommen wird. Die einzige Abwechslung, die akzeptiert wird, ist die Marmeladensorte.

foto: helga gartner

Zutaten

250 g Butter
250 g glattes Mehl
250 g Topfen (glatt)
1 Ei
Marmelade zum Füllen

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foto: helga gartner

Butter klein würfeln und gemeinsam mit Mehl und Topfen mit dem Knethaken der Küchenmaschine – oder mit den Händen– zu einem geschmeidigen Teig kneten.

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foto: helga gartner

In eine Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde, noch besser über Nacht, im Kühlschrank rasten lassen.

Das Backrohr auf 190 Grad Ober-Unter-Hitze vorheizen.

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foto: helga gartner

Mit etwas Mehl, oder zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie, auswalken. Der Teig sollte nicht zu dünn sein, ca. 3 – 4 mm sind ideal.

Den ausgerollten Teig in ca. 5 x 5 cm große Quadrate teilen.

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foto: helga gartner

Das Ei verquirlen und zwei aneinander stoßende Kanten von den Quadraten damit bestreichen.

In die Mitte eines jedes Quadrats einen kleinen Klecks Marmelade platzieren.

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foto: helga gartner

Die mit Ei bestrichene Ecke auf die gegenüberliegende klappen und sanft andrücken.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Dreiecke, mit etwas Abstand zueinander, auflegen.

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foto: helga gartner

Im vorgeheizten Backrohr goldbraun backen, das dauert ca. 12-15 Minuten. Noch warm mit Staubzucker bestreuen.

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foto: helga gartner

Am besten schmecken sie frisch und meistens erleben sie den nächsten Tag ohnehin nicht. (Helga Gartner, 17.2.2016)

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