Temperaturen von bis zu minus 20 Grad, ab Samstag wird es wärmer

21. Jänner 2016, 12:51
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Sonnenschein am Freitag, Schnee und Regen am Wochenende

Wien – Bis zum Wochenende bringt polare Kaltluft noch tiefe Temperaturen nach Österreich. So gibt es am Freitag und Samstag Frühwerte bis zu minus 20 Grad. Ab Samstag wird es im Tagesverlauf vom Westen her aber wärmer, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag. Zudem wird es am Samstag im ganzen Land schneien.

Am Freitag scheint unter Zwischenhocheinfluss praktisch überall die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Vereinzelte flache Frühnebel lichten sich rasch. Erst während der Abendstunden tauchen im Westen mitunter dichtere Wolken der nächsten Störung auf. Mit Niederschlag ist jedoch noch nicht zu rechnen. Der Wind weht nur schwach. In der Früh ist es ohne Wolken und Wind sehr kalt mit minus 20 bis minus sieben Grad. Die Höchsttemperaturen erreichen minus fünf bis plus drei Grad.

Temperaturanstieg am Samstag

Südlich des Alpenhauptkamms und teilweise auch im Südosten scheint am Samstag zeitweise die Sonne. Abgesehen von kurzen Schneeschauern vor allem im Grazer Becken und im Südburgenland bleibt es trocken. Weiter im Norden und Osten schließen sich hingegen letzte Wolkenlücken rasch, und zunächst breitet sich Schneefall auf alle Landesteile aus. Mit auffrischendem Westwind steigen jedoch die Temperaturen und die Schneefallgrenze. Bis zum Abend muss zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in den Niederungen mit Regen, teils auch mit gefrierendem Regen gerechnet werden. Im Osten schneit es jedoch bis zum Abend weiter. Von minus 20 bis null Grad in der Früh – wärmer ist es dabei im Westen – steigen die Temperaturen tagsüber auf minus fünf bis plus fünf Grad.

Im Westen gibt es am Sonntag anfangs noch kurz Sonnenschein, hier tauchen aber rasch neue Wolken auf. Gegen Abend kann es lokal ein wenig regnen, oberhalb von 1.400 Meter Seehöhe leicht schneien. Im Nordosten und Osten überwiegen zunächst die Wolken, ab Mittag lockert es vorübergehend auf, und teilweise lässt sich für kurze Zeit die Sonne blicken. Sonst scheint zumindest zeitweise die Sonne. Der Wind kommt schwach bis mäßig meist aus West bis Nordost. Am Morgen erreichen die Temperaturen minus zehn bis plus drei Grad, tagsüber null bis sieben Grad.

Am mildesten im Westen

Von ein paar Wolken abgesehen ist es am Montag oft recht sonnig. Vereinzelt sind über den Niederungen aber auch teils zähe Nebelfelder vorhanden, die zum Abend hin häufiger werden. Der Wind weht schwach aus variablen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus elf und null Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen minus ein und plus neun Grad, am mildesten wird es in sonnigen Mittelgebirgslagen in der Westhälfte Österreichs.

Zunächst zeigt sich am Dienstag vor allem im Bergland noch die Sonne, im Flachland halten sich hingegen einige Nebel- und Hochnebelfelder. Im Tagesverlauf nimmt von Westen her die Bewölkung jedoch zu. Am Nachmittag setzt im Westen allmählich Regen ein, die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1.200 und 1.500 Meter Seehöhe. Der Wind kommt schwach aus Südost bis West. Die Tiefsttemperaturen betragen minus neun bis plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen null bis neun Grad. (APA, 21.1.2016)

  • Katze und Mensch (rechts im Bild).
    foto: reuters/kim hong-ji

    Katze und Mensch (rechts im Bild).

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