FACC mit 3,8 Millionen Euro Nettogewinn

21. Jänner 2016, 10:28
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Umsatz legte um 12 Prozent auf knapp 428 Millionen Euro zu, Betriebergebnis drehte auf 14 Millionen Euro ins Plus

Wien/Ried im Innkreis – Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC, der nach eigenen Angaben durch einen spektakulären Betrugsfall um 50 Millionen Euro geschädigt wurde, hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015/16 sowohl seinen Umsatz als auch das Ergebnis deutlich verbessert und schreibt nun schwarze Zahlen.

Der im Zeitraum März bis November erzielte Umsatz stieg um 12 Prozent auf 427,8 Millionen Euro, der Nettogewinn drehte von -11,8 Millionen auf 3,8 Millionen Euro ins Plus, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich von -9,0 Millionen auf 14,0 Millionen Euro.

Gutes drittes Quartal

Auch das dritte Quartal fiel deutlich besser aus als das Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 8,1 Prozent auf 157,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor der Fair-Value-Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten verbesserte sich um 5,5 auf 5,9 Millionen Euro.

Am Mittwoch hatte FACC bekannt gegeben, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein, durch den das Unternehmen, das mehrheitlich in chinesischem Eigentum ist, um 50 Millionen Euro geschädigt wurde. Die Liquidität des Unternehmens sei nicht gefährdet, betonte ein Unternehmenssprecher. Die IT-Infrastruktur und die operativen Bereiche des Unternehmens seien von den kriminellen Aktivitäten nicht betroffen.

Der Auftragsbestand beläuft sich auf rund 5,2 Mrd. Dollar (4,77 Mrd. Euro) und basiert auf fix verbuchten Flugzeugbestellungen seitens der Airlines bei den Kunden der FACC AG. Der Auftragsbestand entspreche einer Produktionsauslastung von 6 Jahren, heißt es. (APA, 21.1.2016)

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