Microsoft könnte Windows-10-Upgrade für illegale Kopien ermöglichen

21. Jänner 2016, 08:55
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Laut "unternehmensnahen Kreisen" – mögliche Chance für PC-Fritz-Kunden

Im vergangenen Oktober hatte es Microsoft-Manager Terry Myerson, seines Zeichens Vizechef der Windows-Sparte, bereits angedeutet. Nun könnte es bald soweit sein, dass der Konzern auch Besitzern illegaler Windows-Versionen eine Möglichkeit bieten wird, auf Windows 10 zu aktualisieren.

Start in den USA, Ausweitung angedacht

Wie Golem aus "unternehmensnahen Kreisen" erfahren hat, sei ein entsprechendes Programm in einem internen Testlauf. Dabei geht es um eine "One-Click-Lösung", die das Upgrade und Legalisierung des Systems von Windows 7 oder 8.1 aus ermöglichen soll. Starten soll die Aktion in den USA, eine Ausweitung auf andere Länder sei vorgesehen. Konkrete Termine gibt es noch nicht.

Wenngleich dazu keine Angaben gemacht werden, erscheint es unwahrscheinlich, dass Microsoft Nutzern von "non-genuinen" Versionen der Betriebssysteme den Sprung auf Windows 10 kostenlos ermöglichen wird.

Eine Chance auf eine legale, einfache Aktualisierung könnte sich durch das Programm für ehemalige Kunden von PC Fritz ergeben. Der Händler hatte illegale Windows-Kopien vertrieben, was 2013 aufgeflogen war. Vergangenen Mai wurde der Unternehmenschef zu über sechs Jahren Haft verurteilt. (gpi, 21.01.2015)

  • Bald könnte auch das Upgrade-Programm für "non-genuine" Installationen von Windows 7 und 8.1 anlaufen.
    foto: derstandard.at/pichler

    Bald könnte auch das Upgrade-Programm für "non-genuine" Installationen von Windows 7 und 8.1 anlaufen.

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