NZZ.at soll bis Sommer "kritische Abo-Größe" erreichen

20. Jänner 2016, 12:43
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Österreich-Ableger der "Neuen Zürcher" wird ein Jahr alt – Chefredakteur Fleischhacker: Monetarisierung über Inhalte in Print noch einfacher als online

Wien – NZZ.at, der Österreich-Ableger der Schweizer Mediengruppe "Neue Zürcher Zeitung", feiert am Donnerstag ersten Geburtstag. Nach inhaltlichen und technischen Anfangsschwierigkeiten blieb das am 21. Jänner 2015 gestartete Projekt, das ganz auf bezahlte Online-Abos setzt, zunächst hinter den Erwartungen zurück, seit dem optischen und inhaltlichen Relaunch im Herbst laufe es deutlich besser. Bis Sommer 2016 solle NZZ.at nun zumindest eine "kritische Abo-Größe" erreichen, dafür arbeite man laufend an Adaptierungen.

Fleischhacker: NZZ.at rechnet sich noch nicht

Im Dezember erschien auch man auch die erste Ausgabe eines gedruckten NZZ.at-Magazins – Fortsetzung möglich. Bei einer Diskussionsveranstaltung zur "Woche des Zeitungslesens" meinte NZZ.at-Chefredakteur Michael Fleischhacker Dienstagabend, dass die direkte Monetarisierung über Inhalte in Print immer noch einfacher sei als online. "Bei NZZ.at rechnet es sich noch nicht, aber es wäre auch ungewöhnlich, wenn sich sein solches Projekt im ersten Jahr rechnen würde." (APA, 20.1.2016)

  • Einen Tag vor Inbetriebnahme von NZZ.at – am 20. Jänner 2015 – projizierten NZZ.at-Mitarbeiter, darunter Chefredakteur Michael Fleischhacker (im Bild), eine Werbebotschaft auf das Bundeskanzleramt in Wien.
    foto: apa/brainworker/daniel shaked

    Einen Tag vor Inbetriebnahme von NZZ.at – am 20. Jänner 2015 – projizierten NZZ.at-Mitarbeiter, darunter Chefredakteur Michael Fleischhacker (im Bild), eine Werbebotschaft auf das Bundeskanzleramt in Wien.

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