"The Witness" in Bildern: Ein Rätselspiel auf den Spuren von "Myst"

Ansichtssache20. Jänner 2016, 11:39
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Indie-Ikone Jonathan Blow arbeitete sieben Jahre lang an seinem neuen Werk, das nun Ende Jänner erscheint

Sieben Jahre lang entwickelte Jonathan Blow an seinem neuen Rätselspiel "The Witness". Der mit dem innovativen Platformer "Braid" über Nacht zum Millionär gewordene Indie-Hersteller investierte nicht nur all sein Erspartes in sein neuestes Werk, sondern musste schlussendlich sogar noch einen Kredit aufnehmen. Kommende Woche, am 26. Jänner 2016 erscheint "The Witness" nun für Windows-PC und PS4.

Innovation und Nostalgie

Was in der offiziellen Beschreibung ("Erkunde eine verlassene Insel und löse die Rätsel, die du dort findest.") wie ein eher konventionelles Erlebnis klingt, löste zur jüngsten Ankündigung zur Vorbestelleraktion einen regelrechten Ansturm der Fans auf die Webseite des Spiels aus. Seit einigen Stunden liegen die Server nun brach. Warum ein eher klassisches Adventure für 2016 so viel Wirbel sorgt, mag an zweierlei Aspekten liegen: Zum Einen ist Blow bekannt für seine innovativen Einfälle und Ansätze, andererseits erinnert "The Witness" an den einstigen Genreklassiker "Myst", der in den 1990ern ein Millionenpublikum für sich gewinnen konnte. Ein spiritueller Nachfolger mit den Kniffen eines genialen Designers dürfte also nicht nur, aber auch einige Nostalgiker hervorlocken.

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Für diese Rätselfüchse hat Blow eine bildschöne Spielwelt erschaffen und dafür auch nicht am Cast der Sprecher gespart. Unter anderem mit dabei sind Ashley Johnson, Phil LaMarr, Matthew Waterson und Terra Deva. Rund 600 Puzzle warten die Inselbesucher, an denen sie laut dem Entwickler gut und gerne 100 Stunden knobeln werden. Wie gut Genrefans tatsächlich unterhalten werden, bleibt abzuwarten. Das Rezensionsembargo fällt erst einen Tag vor der Veröffentlichung am 25. Jänner. Vertrieben wird das Spiel als Download für 36,99 Euro. (zw, 20.1.2016)

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bild: the witness
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