Grazer Bühnen: Besucheranstieg und 19 Prozent Eigenerwirtschaftung

18. Jänner 2016, 14:23
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Heimische Gesamtwertschöpfung lag bei 88,2 Mio. Euro

Graz – Die Theaterholding der Bühnen Graz hat am Montag Bilanz über die vergangene Saison gezogen. Mit einem leichten Besucheranstieg und 19 Prozent Eigenerwirtschaftung zeigte sich Holding-Chef Bernhard Rinner zufrieden. Präsentiert wurde auch eine Studie zum volkswirtschaftlichen Gesamteffekt der Bühnen. Ergebnis: Die heimische Gesamtwertschöpfung betrug für die untersuchte Saison 88,2 Mio. Euro.

Im der Saison 2014/15 verzeichneten die diversen Spielstätten – Oper, Schauspielhaus, Next Liberty, Orpheum, Kasematten und Dom im Berg – insgesamt 450.393 Besucher, was einen einprozentigen Anstieg gegenüber der Vorsaison bedeutete. Die Auslastung lag in der Oper bei 75 Prozent, im Schauspielhaus bei 71 und im Next Liberty bei 82 Prozent. Rinner verwies darauf, dass man derzeit bei 19 Prozent Eigenerwirtschaftung liege – "im Vergleich zu anderen Bundesländerbühnen spielen wir bei den besten mit."

Eine Untersuchung, die von Joanneum Research erstellt wurde, führt aus, dass es 55.600 zusätzliche Nächtigungen durch Veranstaltungsbesucher in Graz gab. Der Produktionssektor erzielte durch die Theaterholding 11,3 Mio. an Wertschöpfung, am Dienstleistungssektor waren es laut Studie 42,4 Mio. Euro. Die Bühnen Graz beschäftigen derzeit 635 Mitarbeiter, wovon 47 Prozent im Bereich Kunst, 41 Prozent bei der Technik und zwölf Prozent in der Verwaltung tätig sind. (APA, 18.1.2016)

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