Bundeswehr bereitet Cyberattacken als Verteidigungsstrategie vor

18. Jänner 2016, 10:08
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"Responsive Cyber Defence" zum Schutz der eigenen Computersysteme

Die deutsche Bundeswehr bereitet offensive Cyberattacken zum Schutz der eigenen Computersysteme vor. Dies berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe.In einem Sachstandsbericht informierte das Verteidigungsministerium den Bundestag in Berlin, dass "Abwehrkonzepte, die über den rein passiven Schutz zur Minimierung der Auswirkungen" eines Cyberangriffs hinausgehen, bereits von der Nato untersucht worden seien.

"Responsive Cyber Defence"

Sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen für solche "Responsive Cyber Defence"-Operationen gegeben seien, würden die "Möglichkeiten zur Unterbindung und Beendigung eines Angriffs" bei der Bundeswehr geplant und umgesetzt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte im September vergangenen Jahres eine Neuorganisation der Cyberaktivitäten der Bundeswehr angeordnet. Für den Cyberspace, der nun neben Land, See, Luft und Weltraum als weiterer Kriegsschauplatz definiert ist, richtete sie ein eigenes Kommando ein. Außerdem wurden die IT-Kompetenzen gebündelt. Bisher allerdings war öffentlich vor allem von defensiven Cyberfähigkeiten die Rede.

Bundesheer und NATO

Die Cyber-Krieger des österreichischen Bundesheeres arbeiten schon länger mit der NATO zusammen. So übte man im November des vergangen Jahres, die Abwehr von Angriffen über das Netz. (red, 18.1. 2016)

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Spiegel

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    foto: apa
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