"Ihr täglich Stück Frau grapschen" – Die Vorfälle von Köln und der Islam

Kommentar der anderen15. Jänner 2016, 17:11
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Es ist eine "giftige Mischung aus Kultur und Religion", aus der die Übergriffe zu Silvester in Köln, anderen deutschen und auch österreichischen Städten entstanden sind. Das Hauptproblem daran ist, dass genau das schöngeredet und verschwiegen wird – besonders bei der europäischen Linken. Sie lässt muslimische Islamkritiker schändlich im Stich

Die Vorfälle von Köln und der Islam

Was in der Silvesternacht in Köln passierte, passiert jetzt, in diesem Moment und wie selbstverständlich, am helllichten Tag hunderttausendfach in Nordafrika und in der arabischen Welt: Frauen werden sexuell belästigt, gedemütigt und, so sie es wagen, sich den Übergriffen zu widersetzen, als "Schlampen" oder "Huren" beschimpft.

Die ägyptische Schriftstellerin und Feministin Mona Eltahawy hat dieses Phänomen und seine Ursachen am 2. Mai 2012 in "Le Monde" beschrieben: "Ja: Sie (die Männer der arabischen Welt) hassen uns. Es muss endlich gesagt werden ... Die Frauen der ganzen Welt haben Probleme; stimmt; ... und richtig, in vielen 'westlichen' Ländern werden Frauen weiterhin wie Objekte behandelt. Das ist im Allgemeinen der Punkt, an dem das Gespräch beendet wird, wenn Sie versuchen, über die Gründe zu diskutieren, aus denen die arabischen Gesellschaften die Frauen hassen ... Nennen Sie mir den Namen arabischer Länder, und ich werde eine Litanei an Beispielen für den schlimmen Umgang mit Frauen rezitieren, der von einer giftigen Mischung aus Kultur und Religion angefacht wird, mit der sich anscheinend nur wenige auseinandersetzen wollen, aus Angst, der Blasphemie beschuldigt zu werden oder zu schockieren."

Der Gewaltausbruch von Köln war jedoch derart heftig, dass sich die "giftige Mischung aus Kultur und Religion", die Mona Eltahawy in ihrem Buch "Schleier und Jungfernhäutchen. Warum es im Nahen Osten eine sexuelle Revolution geben muss" detailliert darlegt, nicht länger leugnen oder verdrängen lässt, auch wenn das von linker und muslimischer Seite auch jetzt wieder versucht wird.

Doch ist zu befürchten, dass auch sie, obwohl Muslimin und Ägypterin, dann als "rassistisch" eingestuft würde. Schon warnte der Beauftragte der türkischen Religionsbehörde (Ditib) für interreligiösen Dialog in Deutschland, Bekir Alboga, vor einer "Kulturalisierung von Verbrechen", und die Islamwissenschafterin Lamya Kaddor befand: "Beim Oktoberfest in München und beim Kölner Karneval kommt es gehäuft vor, dass stark alkoholisierte Männer Frauen sexuell bedrängen und belästigen. Das wird dann gern als Kollateralschaden dieser Veranstaltungen abgetan. Es gibt keinen Unterschied zwischen der einen sexuellen Gewalt und der anderen."

Permanent Oktoberfest

Wirklich nicht? Der Unterschied liegt darin, dass sexuelle Gewalt in Nordafrika und im Nahen Osten zum Alltag gehört und dass in dieser Hinsicht dort permanent "Oktoberfest" und "Karneval" ist, denen sich keine Frau entziehen kann, indem sie diese Veranstaltungen meidet. Die Gewalt beginnt vor der Haustür auf der Straße. Nawel, eine algerische Mitarbeiterin, berichtete mir von regelmäßigen Übergriffen im Bus. Obwohl sie eigentlich die Verschleierung ablehnte, verhüllte sie sich für die Fahrt mit einem Hijab (Kopftuch). Das hielt Männer im Gedränge nicht davon ab, sich durch Reibung an Nawels Körper Befriedigung zu verschaffen.

Rachida, eine marokkanische Mitarbeiterin, musste ich eines Tages von meinem Grundstückswächter per Fahrrad abholen und heimbringen lassen. Sie hatte beschlossen, die Djellaba (langes Gewand) abzulegen, und war daraufhin von Männern mit Messern verfolgt worden. Nun wurde sie, mit wippendem Haar und in Jeans auf der Fahrradstange sitzend, an ihren Peinigern vorbeigefahren.

Sexuelle Übergriffe sind in islamischen Ländern die Regel und nicht Ausnahmen. Eine Muslimin kann in Deutschland den Bus nehmen, ohne befürchten zu müssen, begrapscht zu werden, eine Europäerin in Nordafrika kann das nicht. Davon konnte ich mich während meines zehnjährigen Aufenthaltes in Algerien und Marokko überzeugen. Eine Muslimin kann in Deutschland auf den Markt gehen, ohne plötzlich Männerhände am Hintern zu spüren, eine Europäerin kann das in Nordafrika nicht. Westliche Frauen gelten bei vielen jungen Nordafrikanern als halbe Huren, weil "sie es ja schon vor der Ehe mit vielen Männern tun". Die Grundeinteilung der Welt in "Gläubige" und "Ungläubige" ermutigt den Übergriff auf "westliche", gleich "ungläubige" Frauen. Da hilft nur schnellste Umkehr und Verzicht auf jeden weiteren Spaziergang.

Unselige Dichotomie

In Nordafrika habe ich zugleich viele Musliminnen und Muslime kennengelernt, die diese Sicht auf die "westliche" Frau abscheulich fanden. Sie hielten großen Abstand zu menschenfeindlichen Predigern, setzten sich für eine humane, weltoffene Auslegung des Korans ein, schrieben mutig und ungeschützt gegen religiösen Obskurantismus und legten sich mit den mächtigsten Männern ihrer diktatorischen Staaten an. Das Problem ist aber, dass die meisten maßgeblichen Islam-Instanzen in den muslimischen wie den nichtmuslimischen Ländern den theologischen Diskurs darüber verweigern, wie man die fatale Gläubig/ungläubig-Dichotomie überwinden und das Verhalten undogmatischer Muslime in den Islam integrieren könnte.

Nach meiner Rückkehr aus Nordafrika fand ich den Blick des linksliberalen Mainstreams auf die muslimische Welt schockierend: Sie schienen keine Ahnung zu haben von dem, was dort vor sich ging, wie sehr Frauen dort unter religiösen Diktaten litten, nachdenkliche Menschen von Staat und Staatsislam gleichzeitig fertiggemacht wurden. Sie schienen völlig zu ignorieren, wie sehr Islam und Diktatur letztlich Hand in Hand arbeite-ten, wenn es darum ging, ihre gemeinsamen Hauptfeinde zur Strecke zu bringen: die Demokratie, die Menschenrechte, die Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung.

Die muslimische Dissidenz à la Necla Kelek, Seyran Ates, Taslima Nasreen, Hirsi Ali wurde von Linken und Linksliberalen kaum ernst genommen, verhöhnt oder als "islamophob" diffamiert. Meinungsfreiheit und Demokratie, so war zu lesen, seien nicht unbedingt Lebensformen, nach denen sich die arabische Welt sehne. Das gesamte linke und linksliberale Spektrum baute jedoch eifrig an einem Multikultischutzprotektorat für das Kopftuch samt dahintersteckendem Frauenbild, den Hass auf den "Westen", die Verschonung des Islams vor jeder Kritik. In diesem intellekt- und kritikfeindlichen Dunst konnten die Parallelgesellschaften aufblühen. Dieses Nicht-wissen-Wollen war unfassbar.

Heute taucht diese Haltung im Zeichen der "Willkommenskultur" und der "Der Islam gehört zu Deutschland"-Rhetorik wieder auf. Man erinnere sich nur an das Frohlocken der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt auf allen TV-Kanälen über den höchstrichterlich ermöglichten Einzug des Lehrerinnenkopftuches in deutsche Klassenzimmer.

Es ist zu hoffen, dass die Kölner Ereignisse endlich dem Diskurs über "die Muslime", die man nicht "beleidigen" dürfe, ein Ende setzen, dass man hinter den "Muslimen – einem Begriff, den die Fundamentalisten zum Oberbegriff für alle Islam-Gläubigen gemacht haben, während man früher eher von Ägyptern, Algeriern, Marokkanern, sprach – Menschen erkennt, die man behandelt, wie man selbst behandelt werden möchte: als selbstverantwortlicher, lernfähiger, kritikoffener Erwachsener und nicht als Kleinkind, dem man sein Lieblingsspielzeug, in diesem Fall die Religion, nicht madig machen darf, weil es sonst aus Wut alles kurz und klein schlägt.

Das war bisher nicht der Fall. Der Umgang mit Muslimen war bisher eher neurotisch denn normal. Man sollte sich bei dieser Neuorientierung ein Beispiel an jenen muslimischen Intellektuellen in der arabischen Welt nehmen, die längst begriffen haben, dass Kritik am Islam nicht Angriff auf Muslime bedeutet, sondern Schutz vor seinen menschenverachtenden Auswüchsen, die sich gegen Frauen, Homosexuelle, eigenständig Denkende und sogenannte "Ungläubige" richten, also auch gegen Millionen von Musliminnen und Muslimen.

"Der Koran wird schon ewig von Männern ausgelegt. Die nehmen sich, was ihnen passt", sagte mir eine marokkanische Bekannte. Zum Beispiel Sure vier, Vers 34: "Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie ausgezeichnet hat." Oder Sure zwei, Vers 228: "Die Männer stehen eine Stufe über ihnen. Gott ist mächtig und weise." Oder Sure zwei, Vers 223: "Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt ... " Das sitzt. Das gilt zwar nur für das, Pardon, "Besäen" von Ehefrauen, ist aber längst auf die unverheirateten Männer übergeschwappt, die es jeden Tag auch zum "Säen" drängt, weil sie arm sind und ihnen das nötige Geld zum Heiraten fehlt. "Nicht meine Schuld, sagen die sich und gehen sich ihr täglich Stück Frau grapschen."

Sexueller Notstand

"Klingt nicht gut", sagte ich. "Was sollen junge Leute machen?", fuhr die Besucherin aus Rabat fort, "Sex vor der Ehe ist bei uns gesetzlich verboten, denn er gilt im Islam als Unzucht. Einer unserer religiösen Scheichs hat neulich sogar öffentlich gezeigt, dass er sich des Problems bewusst ist. Scheich Abdelbari Zamzani hat per Fatwa den unverheirateten Marokkanerinnen die Karotte empfohlen! Als er daraufhin verspottet wurde, konnte er das nicht verstehen, er habe doch als Feminist gesprochen. Wissen Sie, es ist dieser Mischmasch aus religiösen Geboten und heutiger Lebenswirklichkeit, der bei den Männern zu permanentem sexuellen Notstand führt – von den Frauen redet dabei übrigens niemand."

Gegen diese Entwicklung eines außer Rand und Band geratenen Islams, dessen Schizophrenie sich diesmal vor dem Kölner Hauptbahnhof ausgetobt hat, gibt es nur ein Mittel, soll die Entwicklung nicht in Richtung Regression weitergehen: Der Islam muss die gleiche Kritik aushalten lernen, wie das Christentum sie hat aushalten müssen. Doch die hiesige seriöse Islamkritik besteht bisher aus einer Handvoll Frauen und Männern, die von den Islamverbänden als "islamophob" abgelehnt werden. Das muss sich ändern.

Ebenso muss der Resonanzboden für die liebedienerische Haltung des hiesigen linken Spektrums gegenüber jedwedem Obskurantismus verschwinden, sobald dieser nur das Etikett "muslimisch" trägt. Diese Liebedienerei ist zwar verständlich, teilt die fundamentalistisch-muslimische Welt doch die antiamerikanische, antiwestliche und antiisraelische Aggressivität, die das Lebenselixier der deutschen Linken ausmacht. Sie ist gemeingefährlich, weil sie in ihrer Verbundenheit mit dem fundamentalistisch festgefahrenen Islam unbesehen jenes "Ungeheuer" in Kauf nimmt, das der muslimische Philosoph Abdennour Bidar sich aus diesem entwickeln sieht.

Seit fünfzehn Jahren drischt die deutsche Linke auf muslimische Aufklärerinnen und Aufklärer ein, beschuldigt sie, Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten zu liefern. Wasser auf deren Mühlen aber liefert vor allem das Blut der Opfer des "Ungeheuers", das muslimische Freunde verzweifelt bekämpfen, ohne dass die europäische Linke begriffe, was auf dem Spiel steht, auch für Nichtmuslime. Hauptsache, es geht gegen "den Westen", der für den Niedergang der islamischen Welt verantwortlich sein soll – was keiner historischen Analyse standhält. So wie die Linke für das Scheitern des Sozialismus Sündenböcke findet, sucht sich die islamische Welt die ihren: Loser gesellt sich zu Loser, Underdog zu Underdog, gemeinsam sind wir stark, die Rachsucht brennt: Passt auf, wir werden es euch heimzahlen!

Obskurantismus

Die muslimische Intelligenz Nordafrikas hingegen hält Islamkritik für das Sine-qua-non, sollen ihre Gesellschaften nicht dauerhaft einem Obskurantismus anheimfallen, der entsprechende Tendenzen via Immigration und Kommunikation auch in Deutschland noch verstärken würde. Rechtspopulismus machen die muslimischen Dissidenten nordafrikanischer Herkunft vor allem im frauen-, fremden- und aufklärungsfeindlichen "Theo-Populismus" eines sich zunehmend "salafisierenden" Islams aus, dem staatliche und religiöse Autoritäten keine stichhaltige Argumentation entgegensetzen, weil sie selbst die "westlichen" Menschenrechte scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

Die Einzigen, die sich um Aufklärung bemühen, sind die muslimischen "Freiheitssucher", wie sie der tunesische Psychoanalytiker Fethi Benslama nennt. Gern sähen die Dissidenten der muslimischen Welt europäische Linke und Intellektuelle an ihrer Seite. Vergeblich, wie Fethi Benslama bereits 2004 in seiner "Nicht-Unterwerfungserklärung zum Gebrauch für Muslime und diejenigen, die es nicht sind", feststellte: "Manche Nachfahren der Aufklärung sind blind für die Aufklärung der anderen."

Von europäischer Aufklärung unbehelligt, kann sich auch hierzulande deshalb ein Islam im Bewusstsein der jungen muslimischen Generation festsetzen, den der 2015 verstorbene muslimische Philosoph und Islamologe tunesischer Herkunft Abdelwahab Meddeb folgendermaßen charakterisierte: "Eine Religion, die sich die letztendliche nennt, Trägerin der definitiven göttlichen Botschaft, die die prophetische Inspiration versiegelt, das, was vor ihr war, rekapituliert und rektifiziert, eine solche Religion, wortwörtlich genommen, annulliert jede Fragestellung, gründet eine absolute Wahrheit ohne möglichen Dis- put ... Reduziert auf ein solches Skelett, zeigt der Islam sich religiös und politisch als austrocknende, sterile, das 'akut Lebendige' zeitgemäßer Fragestellungen ignorierende Sicht auf die Welt, erhebt sich zu einem alles an sich reißenden, aggressiven 'Monologismus', taub für jeden Dialog, abgeschnitten von den Voraussetzungen, die die Beziehung zwischen Personen und Völkern, zwischen Bürgern und Nationen eröffnen." Gegen einen solchen Islam werden die neuerdings geforderten "Integrationszentren" nicht viel ausrichten, wenn sie sich vor der Auseinandersetzung mit ihm drücken, um muslimische Einwanderer nicht zu "beleidigen".

In muslimischen Ländern gewinnt genau dieser taube Islam in den jeweiligen staatlichen Fernsehsendern seit Jahren an Einfluss, vor allem, wenn sie von Saudi-Arabien gesponsert werden. Ergebnis ist der sich ausbreitende "Theo-Populismus". Erfinder dieses Begriffs ist der in Oran lebende Journalist und Schriftsteller Kamel Daoud. Im "Quotidien d'Oran" schreibt er seit Jahren die Kolumne "Raika Raikoum" ("Unsere Meinung – Ihre Meinung"). Am 28. Mai 2015 stellte er dort die Frage "Müssen wir gegen den Theo-Populismus in den Untergrund gehen?", eine Anspielung auf den Untergrund während des Befreiungskrieges gegen Frankreich: "Der behaarte Tumor (Daoud meint den Salafismus) ist in die algerischen Riten eingedrungen ... Das Ziel des Lebens ist der Tod, nicht das Leben ... Es ist das binäre Halal/haram-Denken, das den 'Theo-Populismus' ausmacht: 'Kreuzzüglerisierung' des 'antimuslimischen' Westens, Obsession eines in allem überall gewitterten jüdischen Komplotts, Promotion des islamistischen Vorbildes in der Mode, den Riten, der Sexualität, dem Zölibat, der Ehe ... Das Land: verschleiert, nikabisiert, gemobbt und in eine Frauenhinternüberwachungsstation verwandelt, mittels beschämender und mittelalterlicher Predigten."

Schuldgefühle

Das ist das Nordafrika, aus dem auch einige der Kölner Täter kommen. Viele der Phänomene sind mehr oder weniger auch in den hiesigen muslimischen Gemeinschaften zu beobachten. Eines existiert schon lange: Das "Erwecken von Schuldgefühlen bei den progressiven Eliten und deren Denunzierung als ... Islamophobe" (Daoud), insbesondere durch die Islamverbände, Linke und Grüne. Deshalb dürfen wir uns davon nicht mehr ins Bockshorn jagen lassen, denn es sind Muslime selbst, muslimische "Freiheitssucher", die genauso wenig "islamophob" sind wie wir, wenn sie einem frauen-, fremden- und gedankenfeindlichen Islam die Leviten lesen, statt sich ihm zu unterwerfen. (Samuel Schirmbeck, 15.1.2016)

Samuel Schirmbeck (Jg. 1941) ist Soziologe, Autor und Filmemacher. Er hat in Paris für AFP gearbeitet und wurde 1968 im Rahmen der Studentenunruhen aus Frankreich ausgewiesen. Danach arbeitete er als Hörfunkredakteur. 1991 baute er das ARD-Büro Nordafrika in Algier auf und berichtete als Korrespondent über Algerien. Dieser – gekürzte – Text ist in der "FAZ" ersterschienen.

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