Erster Blick in den neuen "Trend"

Ansichtssache15. Jänner 2016, 15:20
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Verlagsgruppe News liefert einen Vorgeschmack nach der Fusion der Magazine "Format" und "Trend" – Mehr Meinung und mehr internationale Wirtschaft

Wien – Die Verlagsgruppe News liefert einen Vorgeschmack, wohin die Reise mit dem neuen "Trend" gehen soll: Mehr Meinung, längere Lesestrecken und mehr internationale Berichte sollen im Fokus stehen. Das Layout präsentiert sich insgesamt luftiger. Verschwunden ist der Rahmen, der charakteristisch für den "Trend" war. Dazu kommt ein Punkt; das Magazin heißt also "Trend.".

Eine Leseprobe wurde am Freitag an ausgewählte Abonnenten und Kunden verschickt, um einen ersten Ausblick zu geben, wie sich das Wirtschaftsmagazin nach der Fusion mit "Format" positionieren möchte. Die erste reguläre Ausgabe erscheint am Freitag, 22. Jänner. Wie berichtet, wird das Wirtschaftsmagazin künftig wöchentlich erscheinen, am letzten Freitag des Monats soll es eine Premiumausgabe mit erweitertem Heftumfang und stärkerem Papier geben. Die Abonnenten werden migriert.

Reichweite und Abonnenten

Laut Zahlen der letzten Mediaanalyse kam das "Format" auf eine Reichweite von 1,8 Prozent, der "Trend" lag bei 2,7 Prozent. Die Österreichische Auflagenkontrolle ÖAK bescheinigte "Trend" für das erste Halbjahr 2015 16.200 Abos. "Format" hält bei rund 13.000 Abos.

"Aktualität und Tiefgang"

"Wir verbinden die Aktualität des Wochenheftes mit dem Tiefgang des Monatsmagazins", schreiben die Chefredakteure Andreas Lampl und Andreas Weber im Editorial der Probeausgabe. Sie verantworten das Heft mit einer Redaktion, die derzeit aus etwa 20 Journalistinnen und Journalisten besteht.

Ressortstruktur

Zu den Ressorts: "Start" soll einen schnellen Überblick mit "prägnanten Storys" bieten, heißt es. Ausgebaut wurde der Meinungsteil, der künftig "Standpunkte" heißt und auch Gastkommentatoren Platz bieten soll. Ein eigenes Politikressort gibt es nicht mehr, es heißt nun "Österreich". Es folgen "Welt", "Service" und "Privat", was dem Ziel geschuldet sein dürfte, das Magazin deutlich jünger zu positionieren. Aus den "Branchenseiten" aus dem "Format" werden die "Trend-Branchen". Dazu gehören Immobilien, Banken & Versicherungen, Digital, Forschung & Technologie, Werbung & Public Relations, Handel & Dienstleistungen, Auto & Verkehr, Recht & Steuer, Tourismus & Reise sowie Medizin & Pharmazie.

Neu präsentieren wird sich auch der digitale Auftritt. Jene, die format.at"ansteuern, werden auf trend.at umgeleitet. Ein Relaunch der Seite soll in den nächsten Wochen folgen. (omark, 15.1.2016)

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