Forscher: Streamingdienste können Musikgeschäft ankurbeln

15. Jänner 2016, 14:58
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Studie der Universität Tübingen und der Wirtschaftsuniversität Wien

Kostenpflichtige Musik-Streamingdienste können nach Einschätzung von österreichischen und deutschen Wirtschaftswissenschaftern das Geschäft der Musikbranche ankurbeln. Zwar verdrängen Online-Dienste wie etwa Spotify oder Deezer etablierte Musikformate wie CDs oder Downloads und mindern somit den Umsatz der Branche. Unterm Strich könne die Branche mit Streamingdiensten jedoch sogar mehr verdienen.

Studie

Die Forscher von der Universität Tübingen und der Wirtschaftsuniversität Wien hatten für ihre im "International Journal of Research in Marketing" veröffentlichte Studie über ein Jahr lang mehr als 2.500 Musikfans nach ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Es zeigte sich, dass Nutzer der kostenlosen, werbefinanzierten Dienste ihre Ausgaben für CDs und Co. um etwa elf Prozent reduzierten.

Umsatz

Bei Kunden von Bezahl-Streamingdiensten lag der Einbruch bei 25 Prozent. Die Erlöse der Streamingdienste – etwa durch Werbung oder Abo-Gebühren – sorgten allerdings insgesamt für mehr Umsatz. (APA, 15.1.2016)

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