Googles Cardboard unterstützt nun Raumklang

14. Jänner 2016, 17:16
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Soll VR-Erlebnis der Nutzer weiter verbessern – Aktualisierts SDK hilft Entwicklern bei der Umsetzung

Mit dem Cardboard hat Google die Kosten für den Einstieg in die "Virtual Reality" auf ein Minimum gesenkt. Bereits um wenige Euro gibt es entsprechende Brillen. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Ganze nur als Spielerei gedacht ist, gerade in den letzten Monaten treibt Google seine Ambitionen in diesem Bereich mit zunehmender Intensität voran.

Räumliche Wahrnehmung

Nun erweitert man die Möglichkeiten der Plattform : Wie der Softwarehersteller in einem Blogeintrag ankündigt, können Entwickler ihre Apps nun mit Raumklang ausstatten. Die Nutzer hören dann also aus welcher Richtung ein Ton kommt.

SDK

Zu diesem Zweck wurde das Software Development Kit für Cardboard erweitert. Dieses kümmert sich nun automatisch darum, die Tonausgabe abhängig von der Kopfposition der Nutzer richtig zu berechnen. Auch können die Entwickler Größe und Material der virtuellen Umgebung spezifizieren, was wiederum Einfluss auf die Tonausgabe hat. Es erfolgt also etwa automatisch ein Tonanpassung je nachdem ob die aktuelle Szene im Freien oder in einem Gebäude spielt.

Performance

Google betont, dass die Raumklangberechnungen nur minimalen Einfluss auf die Performance der Anwendungen haben soll. Um dies zu ermöglichen werden alle entsprechenden Aufgaben in Echtzeit in einem separaten Thread abgearbeitet. (apo, 14.1.2015)

  • Googles Cardboard ermöglicht für viele ein erstes Schnuppern in die Virtual Reality.
    foto: robert galbraith / reuters

    Googles Cardboard ermöglicht für viele ein erstes Schnuppern in die Virtual Reality.

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