19-Jähriger nach Schüssen auf Linienbus in Wien ausgeforscht

14. Jänner 2016, 12:06
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Junger Mann ist bereits wegen mehrerer Delikte amtsbekannt und mit Waffenverbot belegt

Wien – Nach mehreren Schüssen auf einen fahrenden Linienbus in Wien-Liesing ist der mutmaßliche Schütze von der Polizei ausgeforscht worden. Es handelt sich um einen 19-Jährigen, der wegen anderer strafrechtlicher Delikte schon mit einem Waffenverbot belegt war. Trotzdem schoss er mit seiner Gaspistole vergangene Woche auf den Bus, nach seinen Aussagen "aus Zorn", weil dieser nicht auf ihn gewartet hatte.

Laut Polizeisprecher Roman Hahslinger gingen nach dem Vorfall in der Carlbergergasse sehr viele Hinweise aus der Bevölkerung ein. Der entscheidende Tipp kam dank einer guten Personenbeschreibung von Anrainern. Dieser führte zu dem jungen Mann, der in der Nähe des Tatorts wohnt. Er ist bereits wegen mehrerer Delikte amtsbekannt, wurde laut Polizei schon einmal verurteilt und ist mit einem Waffenverbot belegt. Er wurde angezeigt.

Keine Konsequenzen für weitere Beteiligte

Die anderen Jugendlichen, die bei dem Vorfall am 6. Jänner dabei waren, wurden von der Polizei ebenfalls ausgeforscht und vernommen, aber nicht weiter dafür belangt. "Die Pistole hatte ja nur einer", erklärte Hahslinger. Die Waffe wurde sichergestellt.

Zu dem Vorfall war es am Abend des Dreikönigstags gekommen. Mehrere Jugendliche dürften den Linienbus 60A bei einer Station knapp verpasst haben und ihm nachgelaufen sein. Daraufhin zog der 19-Jährige seine Gaspistole und gab mehrere Schüsse ab, die die Heckscheibe des Busses durchlöcherten. Verletzt wurden weder der Lenker noch die 13 Fahrgäste. (APA, 14.1.2016)

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