"Boots and Cats": Sprachassistentin Siri kann beatboxen

14. Jänner 2016, 11:08
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Kaum bekanntes Feature sorgt für Amüsement bei iPhone-Nutzern

Microsoft, Google und Apple verpassen ihren Sprachassistenten gerne das eine oder andere "Easteregg". Unter dem Begriff versteht man unerwartete bzw. versteckte Funktionen, die hauptsächlich der Unterhaltung dienen.

Wie Nutzer nun herausgefunden haben, hat Apple seinem Dienst Siri mittlerweile das Beatboxen beigebracht – zumindest in manchen Sprachen. Bittet man die virtuelle Helferin auf Englisch um ein entsprechendes Ständchen, trägt sie die Wendung "Boots and Cats" in einer Schleife vor. Diese gilt als eine der empfohlenen Startübungen für neue Beatboxer, erklärt dazu Gizmodo.

albert d'urbano

Auch auf Japanisch bemüht sich Siri um rhythmisch-musikalische Sprachausgabe. Der beatboxende Youtuber führt dies in einem Video vor (ab Sekunde 25). Subjektiv eingeschätzt scheint die japanische Ausgabe etwas talentierter zu sein, als ihr englisches Pendant.

daichi beatboxer

Das mit Abstand beste Ergebnis erzielt jedoch ein französischsprachiger Nutzer. Dieser bittet Siri allerdings nicht um eine Probe, sondern hat herausgefunden, dass man sie nur einen abgestimmten Wust an Buchstaben vorlesen lassen muss (ab Sekunde 55). Von allen drei Varianten kommt dieser Versuch dem Sound von Beatboxen wohl am nähesten.

Der Trick dürfte auch mit anderen Sprachassistenten funktionieren. Für experimentierfreudige User ergibt sich damit ein neues Spielfeld. Dass Siri, Cortana und Co bald große Auftritte in Beatbox-Wettbewerben feiern, erscheint aber eher unrealistisch. (gpi, 14.11.2015)

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