Promotion - entgeltliche Einschaltung

Ein Mahnmal: die Greißlerei ist fast tot

18. Jänner 2016, 13:56

Unsere Lebensgrundlage Lebensmittel liegt in der Hand von wenigen Großen. Wie mächtig diese Unternehmen wirklich sind, zeigt sich aber erst auf den zweiten Blick.

Kennen Sie das noch? Sie gehen zu Ihrem Greißler ums Eck. Der Ladenbesitzer kennt Sie beim Namen. Sie kaufen regionale Lebensmittel, die gut für Sie sind. Und Sie schätzen das persönliche Gespräch. Das Geld, das der Greißler oder auch die Greißlerin mit Ihrem Einkauf erwirtschaftet, kommt wohl hauptsächlich direkt ihm und seiner Familie zu Gute und natürlich den Lieferanten, die einen fairen Preis für ihre Waren erhalten haben. Die gute Nachricht: noch gibt es sie. Die schlechte: kaum jemand kauft dort ein. Wie es aussieht hat sie ein Ablaufdatum, die Greißlerei. Muss das sein?

Wie ist denn das passiert?

Nicht nur die Lebensmittelindustrie liegt in der Hand von wenigen Konzernen, die gesamte kapitalistische Wirtschaft baut auf diesem System auf. Die Lebensmittelindustrie allerdings zeigt es ganz plakativ. Auf zwei Händen kann man die Riesen abzählen, die unsere Lebensgrundlage Nahrung in der Hand haben – hunderte von Marken werden von diesen Wenigen gesteuert. Whiskas, Wrigley, Snickers und Uncle Bens sind Teil des gleichen Konzerns. Joint Ventures, Beteiligungen und Spin Offs machen es möglich. Wie ein Spinnennetz sind sie verwoben und suggerieren dem Kunden so etwas wie Vielfalt.

Einzelne Saatgut-Hersteller führen quasi Monopole und verbreiten gentechnisch veränderte Lebensmittel wie ein Lauffeuer auf der ganzen Welt. Ein gnadenloses Trauerspiel.

Wer profitiert?

Als Aktiengesellschaft liegen diese Megaunternehmen in der Hand ihrer Aktionäre. Das sind die Menschen, die von Ihrem Einkauf profitieren. An sie gehen die Ausschüttungen, für die Sie sorgen. Menschen werden dafür ausgebeutet, die Umwelt wird zerstört. Die Wasserversorgung wird in Ländern, in denen ohnehin Wasserknappheit herrscht, von Wenigen gesteuert. Was sich die Aktionäre wohl um das Geld kaufen? Vielleicht eine neue Yacht. Oder Ähnliches.

Wir machen es anders – Sie auch?

SONNENTOR ist unternehmergeführt und liegt zur Gänze in der Hand von Johannes Gutmann, dem Gründer des Unternehmens. Er zahlt sich selbst ein angemessenes Unternehmergehalt aus. Der Rest des erwirtschafteten Gewinns wird in das Unternehmen reinvestiert. So kann SONNENTOR gesund wachsen, es werden neue Arbeitsplätze geschaffen, eine betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung wurde errichtet. Die Eigenkapitalquote liegt dabei, trotz großer Investitionen in den letzten Jahren, bei 52%. Für uns ein großer Erfolg, der für jedes Unternehmen umsetzbar ist. Davon profitiert die gesamte Lieferkette: Der Bauer, der Mitarbeiter und der Händler. Unserer Meinung nach, absolut nachahmenswert. Deswegen sagen wir es gerne nochmal klar und deutlich, wie es im Waldviertel so üblich ist: AGeh, schleich di! Eich braucht ka Mensch!

  • Profit, Profit, Profit ... das zählt in erster Linie für die Handvoll Konzerne, die den Lebensmittelmarkt kontrollieren.
    foto: shutterstock

    Profit, Profit, Profit ... das zählt in erster Linie für die Handvoll Konzerne, die den Lebensmittelmarkt kontrollieren.

  • Ein klares Statement und ein gelebtes Bekenntnis, wie es auch anders geht: SONNENTOR als erfolgreiches eigentümergeführtes Unternehmen.
    foto: sonnentor

    Ein klares Statement und ein gelebtes Bekenntnis, wie es auch anders geht: SONNENTOR als erfolgreiches eigentümergeführtes Unternehmen.

Share if you care.