Andy Borg bricht Aus für "Stadlshow" das Herz

13. Jänner 2016, 13:36
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Schuld am Ende des TV-Dinos hätten "diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, den Stadl zu verjüngen"

München/Wien – Andy Borg bedauert die Absetzung der "Stadlshow" wegen schlechter Quoten. "Es bricht mir und ich glaube auch Millionen von Musikantenstadl-Fans das Herz, auf die Trümmer eines 34 Jahre jungen Fernsehklassikers blicken zu müssen", sagte der Sänger der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Borg hatte den populären "Musikantenstadl" 2006 von Karl Moik übernommen.

Im Sommer schmissen ihn die Partnersender ORF, Bayerische Rundfunk und SRF aber raus, um den Weg frei für eine Neuauflage der Volksmusiksendung zu machen. Francine Jordi und Alexander Mazza sollten ab September mit der "Stadlshow" jüngere Zuschauer anlocken.

Eine falsche Strategie, wie Borg findet. Für ihn stehen die Schuldigen am Niedergang des traditionsreichen Formats deshalb fest: "Ganz klar diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, den Stadl zu verjüngen. Denn das war eine Entscheidung gegen die Zuschauer", sagte er der "Bild". Am Dienstag wurde von den Sendern das Aus der regulären Showausgaben verkündet. Nur zu Silvester soll es noch ein Wiedersehen mit dem Format geben. (APA, 13.1.2016)

  • Zwei "Stadl"-Veteranen: Andy Borg (links) und der im Frühjahr 2015 verstorbene Karl Moik.
    foto: apa/epa/ursula dueren

    Zwei "Stadl"-Veteranen: Andy Borg (links) und der im Frühjahr 2015 verstorbene Karl Moik.

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