Weitere Pottwal-Strandungen an Inseln der Nordsee

13. Jänner 2016, 12:04
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Auch an der niederländischen Küste sind einige Tiere angeschwemmt worden und verendet

Amsterdam – An der Küste der niederländischen Wattenmeer-Insel Texel sind fünf Pottwale angeschwemmt worden und nach Angaben der Behörden alle inzwischen verendet. Experten sollten nun die Todesursache untersuchen, teilte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Den Haag mit. Eine Rettungsaktion musste in der Nacht wegen schlechten Wetters gestoppt werden.

foto: apa/dpa
Ähnliche Szenen spielten sich dieser Tage an den Küsten deutscher Inseln ab: hier auf Wangerooge.

Die fünf Wale waren am Dienstag noch lebend in der Brandung an der Südspitze der Insel entdeckt worden. Warum sie bis ins Wattenmeer gelangt waren, ist noch unklar. Nach Angaben von Meeresbiologen hatten die Pottwale, die ihre Nahrung normalerweise in großen Tiefen finden, in dem seichten Wasser kaum eine Überlebenschance. In den kommenden Tagen sollten die Kadaver geborgen werden.

foto: apa/dpa
Und hier vor Helgoland.

Auch auf Wangerooge im niedersächsischen Wattenmeer und vor der deutschen Hochsee-Insel Helgoland sind in den vergangenen Tagen tote Pottwale gefunden worden. (APA, red, 13. 1. 2016)

  • Die jüngsten Pottwalstrandungen ereigneten sich an der Küste der niederländischen Insel Texel.
    foto: afp / anp / remko de waal

    Die jüngsten Pottwalstrandungen ereigneten sich an der Küste der niederländischen Insel Texel.

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