Betrunkener Geisterfahrer wollte Maut sparen

13. Jänner 2016, 10:47
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24-jähriger Pole mit 2,44 Promille im Salzburger Lungau aus dem Verkehr gezogen

St. Michael im Lungau – Die Polizei hat am Dienstag kurz nach 16.00 Uhr auf der Tauernautobahn (A10) im Salzburger Lungau einen schwer betrunkenen Geisterfahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 24-jährige Pole war mit seinem Klein-Lkw Richtung Salzburg unterwegs und hatte vor der Mautstelle St. Michael plötzlich sein Fahrzeug gewendet. Als Grund dafür gab er später an, dass er die elf Euro für die Maut nicht bezahlen konnte.

Während bei der Autobahnpolizei eine erste Geisterfahrermeldung einging, dürfte dem Lenker die Sache unheimlich geworden sein. Nach kurzer Fahrt wechselte er auf der Betriebsumkehre beim Nordportal des Katschbergtunnels erneut die Richtung – und fuhr wiederum als Geisterfahrer zurück nach St. Michael. Kurz vor der Mautstelle konnte er schließlich angehalten werden. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,44 Promille. Der Pole wird unter anderem wegen fahrlässiger Gemeingefährdung angezeigt. Auch sein Führerschein ist weg. (APA, 13.1.2016)

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