Vienna Autoshow: Ab in die Messe

Ansichtssache13. Jänner 2016, 14:45
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Von 14. bis 17. Jänner bauen die Fahrzeughersteller in den Hallen C und D der Messe Wien wieder den Altar für die Autofreaks auf. 42 Marken zeigen auf der Vienna Autoshow rund 400 neue und aktuelle Modelle

Gleich einmal vorweg: Eine Weltpremiere wird es heuer auf der Vienna Autoshow (VAS) nicht geben. Der Startschuss ins automobile Jahr hallt heuer von 14. bis 17. Jänner durch die Hallen C und D der Messe Wien. An die 150.000 Gäste werden an diesen Tagen die Messehallen in Wien stürmen, auch weil gleichzeitig die Ferienmesse und die Cook & Look stattfinden.

Für heißes Gschmackiges muss man jetzt aber nicht in die Kochnische, sondern stoppt bei Range Rover, Seat, Audi oder Mini, wo die Europapremieren gefeiert werden. Range Rover hat dem Evoque das Dach runtergerissen und das erste SUV-Cabrio gebaut. Audi zeigt den A4 allroad quattro der eben erst in Detroit auf der North American International Motorshow seine Weltpremiere feierte, Seat den angespitzten Seat Ibiza, den Cupra, Mini sein neues Cabrio.

Die Cabrios

Seufzer werden aber auch andere Freiluftautos den Messebesuchern entlocken. VW hat den Dune mitgebracht– ein futuristisch wirkendes Beetle-Cabrio –, Mercedes-Benz zeigt seine offene S-Klasse als 500er und Rolls-Royce den Dawn. Zusammen mit dem Smart Cabrio reicht die Fetzendachpalette somit von Passt bis Bistdenndu.

In letztere Kategorie fällt auch der Lamborghini Huracán LP 610-4. Kenner wissen schon: 610 steht für die Pferde im Lambo-Stall – damit ist er wohl das stärkste Fahrzeug auf der Autoshow – 4 für die Anzahl der angetriebenen Räder.

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Lamborghini Huracán LP 610-4 – der stärkste Wagen auf der Vienna Autoshow.

Vier Räder werden auch beim 911 Targa 4S angetrieben. Er zeigt sich zum ersten Mal in Österreich, wie es auch die Giulia von Alfa Romeo tut. Sie ist das aktuelle Lebenszeichen der Italiener und das Versprechen, dass es weitergeht.

Richtig was weiter geht im Ford Focus RS. Aus dem 2,3 Liter Ecoboost-Motor holt Ford 350 PS und schickt sie über alle vier Räder auf die Straße. Noch ein Allrad: Škoda bietet den Octavia RS jetzt als 4×4 an. Peugeot hingegen setzt auf eine Differenzialsperre auf der Vorderachse – beim neuen, 270 PS starken 308 GTi.

SUV und Hybrid

Die SUVs sind nach wie vor sehr gefragt, weshalb es auch eine ganze Batterie von ihnen auf der VAS gibt. Kia zeigt den neuen Sportage, Infiniti den Q30, VW den Tiguan und Lexus den RX. Die Sensationen im SUV-Bereich sind aber sicher der Jaguar F-Pace und der Bentley Bentayga, weil beide Marken zum ersten Mal in dem Segment auf Kundenfang gehen.

foto: werk
Bentley steigt mit dem Bentayga ins SUV-Segment ein.

Die Plug-in-Hybride Audi Q7 e-tron und Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid zeigen, dass der Hybridantrieb weiter auf dem Vormarsch ist. Interessant sind diese Fahrzeuge auch in Hinblick auf die Neuerungen beim Sachbezug von Firmenwagen, der sich erhöht, wenn der Firmenwagen die CO2-Grenzen (derzeit 130 g/km) überschreitet. Alternativen: Toyota bringt einen neuen Prius – und das erste eigene Brennstoffzellenauto, den Mirai. Volkswagen hält mit dem Passat GTE dagegen, Kia mit dem Optima. Und dann ist auch noch Tesla mit dem Model S auf der Messe zu Gast.

BMW 7er und Suzuki Baleno

Ganz neu hingegen und zum ersten Mal in Wien sind der BMW 7er, der Opel Astra, der Renault Mégane und sein großer Bruder Talisman Grandtour. Konzernbruder Nissan stellt den Navara vor, Toyota den RAV4, Subaru den Sports Tourer des Levorg und Suzuki seinen neuen Baleno.

Übrigens: Aston Martin ist wieder zurück auf der Vienna Autoshow. Maserati auch. Lada leider nicht. (Guido Gluschitsch, 13.1.2016)

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foto: werk

Europapremiere: Range Rover Evoque Cabrio.

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