"Kruste & Krume": Backe, backe Brot

19. Jänner 2016, 09:55
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Rund um die alte Post in Wien duftet es einen Tag lang nach frisch Gebackenem

Wenn über der alten Post in der Wiener Innenstadt weißer Rauch aufsteigt, dann kommt dieser wahrscheinlich von einem der drei mobilen Holzbacköfen, die extra für das erstmalig stattfindende Backevent "Kruste & Krume" angekarrt und befeuert werden.

Die Krume, die in Österreich auch Schmolle genannt wird, beschreibt das Innenleben des Gebackenen. Und dass es vor allem beim Brot auf die inneren Werte ankommt, scheinen immer mehr österreichische Bäcker zu verstehen. Brotmacher, die Wert auf gesunde Inhaltsstoffe legen, mit Fertigbackmischungen nichts am Hut haben und wissen, wie man eine richtige Handsemmel schlägt, stellen ihre Künste einen Tag lang zur Schau.

Liveshows und Workshops

Ähnlich wie den jungen Wilden der Kochszene will man nun offenbar auch den Bäckern eine Bühne geben und sie aus den heißen und mit Mehl eingestaubten Backstuben holen. Bei Liveshows und in Workshops sollen sie zeigen, dass keine Supermarkt-Backbox und kein Aufbackautomat ihre Arbeit ersetzen kann und dass die Krume sehr viel komplexer ist, als die Kruste auf den ersten Blick vermuten lässt. Um eine Kohlenhydratüberreizung zu vermeiden, servieren Spitzenköche passende Speisen zum Gebackenen.

Im Mittelpunkt steht aber das handwerklich hergestellte Brot. Zuschauen und Mitmachen sind hier ausdrücklich erwünscht. Für die rar gesäten Workshops sollte man sich schnell online anmelden. (Alex Stranig, RONDO, 19.1.2016)

Kruste & Krume, 23. Jänner, 10 bis 18 Uhr, Dominikanerbastei 11, 1010 Wien, Eintritt frei

slowfood.wien/projekte/kruste-krume

  • Zuschauen und Mitmachen sind beim Backevent "Kruste & Krume" ausdrücklich erwünscht.
    foto: wolfgang hummer

    Zuschauen und Mitmachen sind beim Backevent "Kruste & Krume" ausdrücklich erwünscht.

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