"Riot Dancer": Veränderung als Ausweg

12. Jänner 2016, 16:11
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Seine Trilogie der Gegenwart zeigt das Aktionstheater Ensemble diese Woche im Werk X in Wien

Die Angst vor Veränderung ist bekannt. Aber weißer man denn, wie es weitergeht, immer einfach so weiter, wenn die Dinge sicht nicht ändern? Dem stellt sich das Aktionstheater Ensemble dieser Tage im Wiener im Werk X.

Denn die in seinem neuen Stück Riot Dancer porträtierte Gesellschaft ist überfordert. Zwischen Fernsehrealität, Alltag und Finanzmärkten muss es doch noch etwas anderes geben. Oder? Einen Ausweg aus dem täglichen Überlebenskampf? Veränderung! Die Inszenierung von Martin Gruber will es weisen und führt dabei tragisch und komisch an den Rand des Abgrunds.

Es ist eine Trilogie, die das Aktionstheater Ensemble damit zum Abschluss bringt und in der man sich den Themen der Gegenwart stellt. Begonnen hat sie mit den in letzter Zeit wieder besonders drängenden Fragen nach einer Festung Europa (Pension Europa, 2014) sowie dem jungen Mann und seinem Zorn (Angry Young Men, 2015). Woher kommt er? Wohin gehen wir? Zum Abschluss des Wien-Auftritts zeigt man am Samstag erstmalig alle drei Teile am Stück. (wurm, 12.1.2016)

"Riot Dancer": 13-15.1., 19.30, Werk X

"Pension Europa/Angry Young Men/Riot Dancer": 16.1., 18.30, Werk X

www.werk-x.at

Aktionstheater Ensemble

  • "Riot Dancer": Das Aktionstheater Ensemble in Aktion.
    foto: gerhard breitwieser

    "Riot Dancer": Das Aktionstheater Ensemble in Aktion.

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