Allgäuer neuer Obmann des Vorarlberger FPÖ-Klubs

12. Jänner 2016, 07:25
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Der 51-Jährige war bisher Stellvertreter und folgt Parteichef Dieter Egger nach

Bregenz – Der bisherige Stellvertreter Daniel Allgäuer ist am Montag wie erwartet einstimmig zum neuen Klubobmann der Vorarlberger Freiheitlichen bestellt worden. Er folgt damit Parteichef Dieter Egger nach, der sich mehr auf sein neues Amt als Bürgermeister seiner Heimatstadt Hohenems konzentrieren will. Die Frage, wer Egger im Lauf des Jahres als FPÖ-Parteiobmann ablöst, blieb unbeantwortet.

Die Übergabe der Klubobmann-Funktion an Allgäuer wurde am Montag formell vollzogen. "Für mich ist es ein Schritt zurück in der Landespolitik, gleichzeitig aber ein Schritt vorwärts in der Kommunalpolitik", sagte Egger, der den Klubvorsitz 2009 übernommen hatte und einfacher Landtagsabgeordneter bleibt. Er blicke zurück auf viele bewegte und spannende Jahre mit allen Höhen und Tiefen. Egger wurde am 20. Dezember bei der Wiederholung der Bürgermeisterstichwahl zum Stadtoberhaupt von Hohenems gewählt. Die erneute Wahl war aufgrund eines Urteils des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) notwendig geworden.

Seit 2009 im Landtag

Allgäuer freute sich, einen "gut aufgestellten Klub" übernehmen zu dürfen. Inhaltlich werde der beschrittene Weg fortgeführt, kündigte der 51-jährige Landwirt aus Feldkirch an. Auch bei den Bereichssprechern gebe es keine Änderungen, er selbst bleibe an der Spitze des Kontrollausschusses. "Ich trete die neue Aufgabe mit großer Freude und dem notwendigen Respekt an", so Allgäuer. Seine politische Karriere hatte 2001 begonnen, als er als FPÖ-Spitzenkandidat bei der Landwirtschaftskammerwahl antrat. Seit 2005 sitzt er in der Feldkircher Stadtvertretung, seit 2009 im Landtag. Er ist Vater von vier erwachsenen Söhnen.

Die Frage, ob Allgäuer Egger auch als Parteichef beerbt, wurde nicht konkret beantwortet. Mit dieser Angelegenheit werde man sich im Frühjahr auseinandersetzen, sagte Egger. Er hatte versprochen, den Parteivorsitz im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister abzugeben. Allgäuer selbst ließ sich gar nicht in die Karten schauen und gab keine Auskunft darüber, ob er zur Verfügung stehen würde. Er sehe eine Reihe an Persönlichkeiten, die für den Posten des Parteichefs infrage kämen, so der 51-Jährige. (APA, 12.1.2016)

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