Putin bedauert Konfrontation von Merkel mit Hund

11. Jänner 2016, 12:24
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Russlands Staatschef: "Ich vertraue ihr"

Moskau – Russlands Staatschef Wladimir Putin hat sich bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für einen Vorfall im Jahr 2007 entschuldigt. Als er damals seinen Hund zu einem Treffen mit Merkel in Sotschi mitgebracht habe, sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Kanzlerin eine gewisse Angst vor Hunden habe, sagte Putin der "Bild"-Zeitung aus Berlin vom Montag.

Er habe Merkel mit dem Tier "eine Freude machen" wollen. "Als ich erfuhr, dass sie Hunde nicht mag, habe ich mich natürlich entschuldigt", wird Putin zitiert. Weiter äußerte sich Putin angeblich anerkennend über die Kanzlerin. "Ich vertraue ihr, sie ist ein sehr offener Mensch", sagte er. Merkel unterliege zwar "bestimmten Zwängen und Beschränkungen, aber sie bemüht sich ehrlich darum, die Krisen beizulegen, auch im Südosten der Ukraine". "Wir haben ein geschäftsmäßiges Verhältnis, ich habe sie sieben Mal im vergangenen Jahr getroffen, mindestens 20 Mal haben wir telefoniert", so Putin laut dem Bericht. (APA, 11.1.2016)

  • Putin und Merkel, 2007 bei einem Treffen in Sotschi. Auch der Hund ist skeptisch.
    foto: ap/metzel

    Putin und Merkel, 2007 bei einem Treffen in Sotschi. Auch der Hund ist skeptisch.

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