Wer von der Steuerreform etwas hat – und wer nicht

11. Jänner 2016, 12:02
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Von der Entlastung bei der Einkommensteuer spüren fast alle etwas, gleichzeitig belastet die höhere Umsatz- oder Grunderwerbsteuer

Wien – Seit dem 1. Jänner werden den meisten Menschen in Österreich weniger Steuern von ihrem Bruttolohn abgezogen. Gleichzeitig wurde die Umsatzsteuer für Kino- und Theaterbesuche angehoben, Wirte protestieren gegen die Registrierkassen, wer Grund von Familienmitgliedern erbt, zahlt ebenfalls deutlich mehr Steuern. DER STANDARD hat die Auswirkungen zum Jahreswechsel in einer Serie beleuchtet. Eine Übersicht:

foto: apa / schlager

Ein Packerl nach Weihnachten

Die Reform lässt fast allen Arbeitnehmern mehr netto vom brutto. Einzig ein paar hundert Einkommensmillionäre steigen schlechter aus. Zum Artikel

Harte Zeiten für Steuersünder

Der Staat gibt jedes Jahr mehr aus, als er einnimmt. Die Regierung muss die niedrigeren Steuern irgendwie kompensieren. Das macht sie unter anderem mit der Registrierkasse, die zum Aufreger wurde. Zum Artikel

Tierfutter, Kino und Hotel werden teurer

Wer ins Theater oder ins Kino ging, zahlte bislang nur zehn Prozent Umsatzsteuer. Seit 1. Jänner sind 13 Prozent fällig. Dasselbe gilt für Blumen, Tierfutter und Antiquitäten. Zum Artikel

Luxusschlitten kommen teurer

Wem der Chef eine Dreckschleuder zur Verfügung stellt, der zahlt künftig drauf. Für Firmenwagen, die mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, werden höhere Steuern fällig. Zum Artikel

Fiskus leert den Topf für Sonderausgaben

Sogenannte Topf-Sonderausgaben, die man bisher von der Steuer absetzen konnte, werden abgeschafft. Darunter fallen bestimmte Versicherungen und Kosten für die Sanierung einer Wohnung. Zum Artikel

Erben: Schelling bessert bei Grunderwerbsteuer nach

Statt am Einheitswert wird die Steuer beim Erwerb eines Grundstücks seit 1. Jänner am Verkehrswert berechnet, gleichzeitig sinkt aber der Steuersatz. Zum Artikel

Private Vermieter werden zur Kassa gebeten

Wer eine Immobilie verkauft, zahlt jetzt 30 Prozent statt 25 Prozent Steuer. Gleichzeitig können Vermieter deutlich weniger abschreiben. Zum Artikel

(red, 11.1.2016)

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