Kim Jong-un und Erwin Pröll

9. Jänner 2016, 09:00
35 Postings

Eine verrückte Woche: Kim Jong-un testet Bomben, Erwin Pröll will nicht in die Hofburg, und in Japan sorgt eine Unterhose für Furore

Die erste Jahreswoche brachte der Welt große Sorge. Die USA und Südkorea drohten Nordkorea – nach dessen Atomtest – Ungemütliches an, worauf die chinesische Börse Panik befiel und sie ihr Zittern an Verwandte wie Dax und Dow Jones weitergab. Kim Jong-un, der bestfrisierte Sohn Nordkoreas, soll jedoch nach seinem (den Globus durchrüttelnden) Knaller gut gelaunt an der Deeskalation arbeiten. Gerüchteweise trägt er sich mit dem Gedanken, 1000 Exemplare jener in Japan erfundenen Unterhosen zu bestellen, die Unglaubliches vermögen.

Das innovative Funktionshöschen informiert seinen Besitzer laufend über Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Körperhaltung. Ein Stück soll Kim für sich behalten wollen. Der Großteil der Hightechtangas solle jedoch seine Wirkung als tragbare Friedenstaube entfalten und an besorgte Weltmächtige gehen. Vorerst ist die Aktion nur eine vage Hoffnung. Obama erwägt eine Waffenverlegung nach Südkorea.

Wie herzinfarkthoch der Weltpuls ist, zeigt auch Erwin Pröll, der nun doch nicht in die Hofburg einziehen will. In Niederösterreich fühlt er sich angesichts der globalen Rahmenbedingungen vergleichsweise sicher. Auch ist Pröll egal, wer unter ihm Bundespräsident ist. Sollte der gekränkte ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner in einer verzweifelten Volte versucht haben, Niki Lauda als Alternative zu gewinnen, ist auch dieser Plan gescheitert. Lauda will nur noch über die Hofburg segeln, er beteiligt sich an der Flugfirma Amir. Ihr neuer Name? Ein Problem: Lauda Air und Niki sind vergeben. Infrage käme aber eine Fusion beider – also Laki. Aber nicht weitersagen! (Ljubisa Tosic, 9.1.2016)

  • Kim Jong-un in bester Laune nach seinem Knaller.
    foto: reuters / kcna

    Kim Jong-un in bester Laune nach seinem Knaller.

Share if you care.