125 Jahre altes Bier aus dem Meer hat üblen Nachgeschmack

8. Jänner 2016, 12:30
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Immerhin: Giftig ist es nicht, meint Forscher nach Verkostung

Montreal – Am Meeresboden der Bucht von Halifax ist eine etwa 125 Jahre alte Flasche Bier entdeckt worden. Das Getränk aus der Brauerei Alexander Keith sei trinkbar, befand der Forscher Andrew MacIntosh von der Universität Dalhousie im kanadischen Halifax. Allerdings schmecke das Bier nicht. Zudem habe es nach Schwefel gerochen.

"Da war ein Geruch nach Verbranntem und von den Ausdünstungen von Holzfässern. Am Gaumen blieb ein Minzgeschmack, der vom Stickstoff kommen muss, aber auch ein salziger und ein wenig bitterer Geschmack", beschrieb MacIntosh seine Testeindrücke.

Untersuchung

Demnach fand ein Taucher die Flasche, die nach Ansicht der Forscher zwischen 1872 und 1890 gebraut wurde, bereits im November. Um das Alter der Flasche festzustellen, hätten die Wissenschaftler ihre Struktur untersucht und sich vor allem auf die Inschrift auf dem Verschluss konzentriert, sagte MacIntosh.

Die Untersuchungen ergaben ferner, dass der pH-Wert der Flüssigkeit niedrig war, sie noch Alkohol enthielt und nicht giftig war. Weitere Tests auch in einem Speziallabor in Schottland sollen mehr Aufschluss über die ersten, in Kanada gebrauten Biere geben. (APA, red, 8. 1. 2016)

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