Titelangaben gestrichen: Kein Ing. und Mag. mehr bei ORF-Magazin "Eco"

8. Jänner 2016, 12:06
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Titel seien ein "Relikt" gewesen, sagt Sendungschefin Langer – Mit 489.000 Zusehern beste Quote seit neun Jahren

Wien – Titellos und mit einer guten Quote startete das ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" am Donnerstag ins neue Jahr. War es bis dato seit Bestehen der Sendung Usus, den Namen Titel und akademische Grade wie Ing., Mag. oder Dr. voranzustellen, so verschwinden solche Angaben jetzt zur Gänze.

Auf STANDARD-Anfrag erklärt Waltraud Langer, die als TV-Magazin-Chefredakteurin "Eco" verantwortet, die Neuerung: "Die Titel waren ein Relikt, seit es 'Eco' gibt, geübte Praxis. Der Wechsel zu einem zeitgemäßen Design war der perfekte Anlass, auch bei 'Eco' auf die Titel ab sofort zu verzichten. Person und Funktion sind wichtig, aber nicht der Titel."

Neben dem Verzicht auf Titel gab es bei "Eco" eine weitere Premiere. Es war die erste Sendung aus dem neuen Studio. Laut Langer gab es keine negativen Reaktionen der Zuseher. Wie berichtet bekamen gleich fünf Magazine – nämlich "heute konkret", "Thema", "Report", "Weltjournal / WELTjournal+" und "Eco" – ein neues, gemeinsames Studio.

Die Sendung, die Donnerstag um 22.30 Uhr auf ORF 2 zu sehen war, kam durchschnittlich auf 489.000 Zuseher (27 Prozent Marktanteil). Laut Langer ist das die beste Quote seit neun Jahren. Im Jahr 2015 kam "Eco" auf durchschnittlich 363.000 Zuschauer bei 22 Prozent Marktanteil. (omark, 8.1.2016)

  • "Eco"-Moderatorin Angelika Ahrens im neuen Studio.
    foto: orf/günther pichlkostner

    "Eco"-Moderatorin Angelika Ahrens im neuen Studio.

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