Susanne Winter: Von der FPÖ zur "Wahrheitspresse"

7. Jänner 2016, 16:58
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Die wilde Abgeordnete dürfte beim Österreich-Ableger des "Compact Magazins" mitwerken

Wien – Als Susanne Winter einen Facebook-Kommentar lobte, der die "zionistischen Geldjuden" als "das Problem" darstellte, wurde es sogar der FPÖ zu bunt. Die Macher des deutschen "Compact-Magazins" dagegen stehen hinter der Nationalratsabgeordneten, die die Freiheitlichen vergangenes Jahr aus der Partei geworfen hatten – und dürften sie nun am Österreich-Ableger des "Lügenpresse!" schreienden Blattes mitwerken lassen. Bekannt ist "Compact" für krude Covergeschichten wie "Die Königin der Schlepper" (Merkel) und "Onkel Asyl" (Gauck).

In der aktuellen Ausgabe beschreibt Chefredakteur Jürgen Elsässer das Drama der "umjubelten" Winter, die aufgrund eines Fauxpas zum "Staatsfeind Nr. 1" gemacht wurde, mit dem "steirischen Charme". Als freie Abgeordnete werde sie sich aber 2016 an der Markteinführung von "Compact-Österreich" beteiligen. Auf die Frage des STANDARD, wie genau sie an der Markteinführung der "Wahrheitspresse" in Österreich beteiligt sein werde, verweist Winter auf Chefredakteur Elsässer – dieser allerdings gibt "der Mainstream-Presse keine Auskünfte". (sefe, 7.1.2016)

  • Findet ihre Berufung bei der Wahrheitspresse: Susanne Winter, wilde Abgeordnete.
    foto: apa/hochmuth

    Findet ihre Berufung bei der Wahrheitspresse: Susanne Winter, wilde Abgeordnete.

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