"Tatort"-Kritik: Schweiger hat "nichts böse gemeint"

6. Jänner 2016, 10:42
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Darsteller nach Kritik an seinen jüngsten "Tatort"-Folgen: "Vielleicht hätte ich 'Trottel' durch 'ahnungslos' ersetzen können. Das wäre pietätvoller gewesen"

Berlin – Schauspieler Til Schweiger (52) verteidigt seine Kommentare über Kritiker seiner "Tatort"-Filme. "Ich habe überhaupt nichts böse gemeint", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Er wehrte sich auch gegen den Vorwurf, andere "Tatort"-Kommissare verspottet zu haben: "Aber über mich und meine Figur Nick Tschiller haben schon einige 'Tatort'-Kollegen ungefragt Quark erzählt. Ich persönlich habe noch nie über einen Kollegen Scheiße erzählt." Etwas Reue zeigte er darüber, dass er Kritiker als "Trottel" bezeichnet hatte: "Vielleicht hätte ich 'Trottel' durch 'ahnungslos' ersetzen können. Das wäre pietätvoller gewesen."

Kritik gewohnt

Schweiger hatte in der Nacht auf Montag auf Facebook eine Art Verehrerbrief an Christian Alvart veröffentlicht, den Regisseur der Hamburger "Tatort"-Folgen, in denen Schweiger spielt. Darin sagte er unter anderem: "... andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken."

Mit Aufregung über seine öffentlichen Kommentare kann Schweiger nach eigenen Angaben gut umgehen: "Das bin ich jetzt seit 20 Jahren gewöhnt", sagte er dem Blatt. "Wenn ich einen Baum pflanze, heißt es, er hat ein Loch in den Boden gemacht." (APA, 6.1.2015)

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