Fähre mit 650 Passagieren steckte im Wattenmeer fest

5. Jänner 2016, 19:49
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Schiff setzte vor Juist auf – Nach Einsetzen der Flut wieder flott

Norddeich – Nach einer mehrstündigen Zwangspause auf dem Wattboden vor der deutschen Nordsee-Insel Juist ist die Fähre "MS Frisia II" mit 650 Passagieren an Bord wieder flott. Das Schiff konnte die Fahrt von der Insel zum Festlandhafen Norddeich Mole mit einsetzendem Hochwasser fortsetzen, teilte die Reederei Norden-Frisia am Dienstagabend mit.

Die Fähre war Dienstagfrüh auf halber Strecke zwischen Juist und dem Festlandhafen auf Schlick festgelaufen. Das rund 63 Meter lange Schiff setzte nach Angaben der Reederei am Morgen aufgrund von "extremem Niedrigwasser" auf dem schlickigen Grund auf. Die Fahrgäste mussten an Bord ausharren. Gefahr bestand nach Reederei-Angaben nicht. Das Schiff wird noch am Abend am Festland erwartet.

Die "Frisia II" verkehrt zusammen mit anderen Schiffen der Reederei im täglichen Pendelverkehr zwischen den ostfriesischen Urlaubsinseln Juist und Norderney und Norddeich. Eine Überfahrt dauert eineinhalb Stunden. An der Nordseeküste herrschte am Dienstag kräftigerer Ostwind. Das drückt das Wasser von der Küste weg und kann zu niedrigeren Pegelständen als üblich führen. (APA/AFP, 5.1.2016)

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