Arbeitszeit: Zwölf-Stunden-Tag hat für Mitterlehner "Toppriorität"

5. Jänner 2016, 13:09
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Wirtschaftsminister will auch Bürokratie für Unternehmer abbauen

Wien – Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat sich erneut für flexiblere Arbeitszeiten ausgesprochen, wie sie die Industrie seit Jahren fordert. Eine Ausdehnung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden sei eine "Toppriorität", da "der Arbeitsanfall ja sehr unterschiedlich ist und man hier auch die Beweglichkeit in den Unternehmen braucht", sagte Mitterlehner am Dienstag im Ö1-"Mittagsjournal".

Er hoffe, dass er mit den Sozialpartnern eine Einigung erziele, so Mitterlehner. Durch flexiblere Arbeitszeiten würde sich die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich verbessern.

Weniger Bürokratie

Der Wirtschaftsminister pocht außerdem auf weniger Bürokratie für Unternehmer – eine jahrelange Forderung vor allem der Wirtschaftskammer. "Da haben viele Unternehmer den Eindruck, sie sind mit Regulierungen überhäuft", so Mitterlehner. Beim Klimaschutz brauche man Rahmenbedingungen, "die Wirtschaften in Österreich im internationalen Vergleich durchaus attraktiv machen". (APA, 5.1.2016)

  • Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) pocht auf eine längere Höchstarbeitszeit.
    foto: standard/cremer

    Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) pocht auf eine längere Höchstarbeitszeit.

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