Zweifelhafte Ergebnisse von Medizinstudien – Hitzewellen könnten Stromproduktion drosseln

5. Jänner 2016, 07:30
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Zweifelhafte Ergebnisse von Medizinstudien

Berlin/Washington – Viele medizinischen Grundlagenstudien sind mangelhaft und können kaum überprüft werden, so zwei Untersuchungen aus Deutschland und den USA, die nun in der Fachzeitschrift "PLOS Biology" veröffentlicht wurden. Als Gründe für die teilweise erschreckend dürftige Qualität sehen Experten weniger betrügerische Absichten als grundlegende Fehler des wissenschaftlichen Systems sowie "Wunschdenken" beteiligter Forscher.

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PLOS Biology

Hitzewellen könnten Stromproduktion drosseln

Wien – Häufigere und stärkere Hitzewellen sowie Trockenperioden könnten bis Mitte des Jahrhunderts bei tausenden Kraftwerken weltweit die Stromproduktion stark einschränken, warnen Experten des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse in Laxenburg im Fachblatt "Nature Climate Change". Anpassungen seien nötig, um Auswirkungen des klimawandelbedingten Wassermangels zu mindern.

Die Wissenschafter haben in ihrer Studie Daten von rund 24.500 Wasser- und 1400 Wärmekraftwerken analysiert. Demnach werden die durch den Klimawandel bedingten Änderungen der Wasserressourcen weltweit in den Jahren 2040 bis 2069 bei rund 60 Prozent der Kraftwerke zu einem Leistungsabfall führen.

Abstract
Nature Climate Change: "Power-generation system vulnerability and adaptation to changes in climate and water resources"

(APA, 4.1.2015)

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