US-Serienvorschau 2016: Neue Player, große Schwemme

Ansichtssache mit Video5. Jänner 2016, 07:00
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Wien – Mehr als 400 US-Serien sind 2015 über die Bildschirme geflimmert. Ein Volumen, das TV-Konsumenten heillos überfordert. Zu viele, meinen sie und befürchten schon völlige Übersättigung. Zu wenige, meinen Produzenten und sorgen unbeirrt für reichlich Nachschub. Die sichere Prognose für 2016 lautet demnach: Es kommt noch mehr. Die Programmblase platzt noch lange nicht. Dafür sorgen neue Player auf dem US-Fernsehmarkt, die neben TV-Sendern und Streamingdiensten auf den Markt drängen und Onlineplattformen wie Netflix und Amazon schon fast alt aussehen lassen.

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underground

Vor zwei Jahren war etwa der in Chicago beheimatete Kabelsender WGN eher bekannt für die Übertragung von Baseballspielen. Unter der neuen Marke macht sich WGN America mit Serien wie Salem, Manhattan, Outsiders und Underground (ab 9. Februar) deutlich bemerkbar. Die Zuschauer würden nicht mehr nach Sendern unterscheiden, sondern nach Inhalten, sagt Matt Cherniss, Konzernchef von WGN America, laut New York Times. Insofern sei es leichter, das Publikum zu überzeugen, dass "neues, großartiges Programm inzwischen überall zu finden" sei.

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